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Während viele Fahrer und Fans die FIA für die aktuellen Formel-1-Regeln kritisieren, hat George Russell den Automobil-Weltverband in Schutz genommen

"Das sind keine Idioten": George Russell nimmt FIA in Schutz

George Russell zeigt keinen Groll gegenüber dem aktuellen Reglement

Foto: Getty Getty

Glaubt man George Russell, dann treffen bei der Formel 1 und FIA "keine Idioten" die Entscheidungen rund um das Reglement. "Sie wissen, was sie tun, und die Fans lieben das Racing aktuell", so der Mercedes-Pilot. "Ob richtig oder falsch, das Racing war bisher wirklich unterhaltsam."

Bislang hat das Reglement der Formel 1 2026 für viel Gesprächsstoff gesorgt. Für den Großen Preis von Miami wurden einige Aspekte des Motors angepasst, um Sicherheit und Racing zu verbessern. Dennoch bleibt bei Fans und Fahrern viel Skepsis.

Im Kontrast dazu betont George Russell: "Selbstverständlich sind wir diejenigen, die das Ding am Ende fahren müssen, aber gleichzeitig sind wir als Fahrer sehr egoistisch", so Russell im Vorfeld des Wochenendes. "Die besten und coolsten und schnellsten Autos für den Fahrer sind vielleicht nicht die aufregendsten Boliden für das Racing."

Verklärte Nostalgie bei Fans und Fahrern?

Als Beispiel zieht Russell die vielerorts geliebte V10-Generation heran: "Wenn du die V10-Ära der frühen 2000er nimmst, dann war das vermutlich eine herausragende Basis für das, was ein Fahrer von einem Rennauto will. Aber die Rennen waren langweilig, es gab keine Überholmanöver und es gab nicht so viele Fans, die den Sport verfolgt haben."

Schon beim Großen Preis von Australien hatte die Formel 1 mit der Vielzahl an Überholmanövern geworben. Gleichzeitig besteht vielerorts weiterhin der Eindruck, es würde sich um eine künstliche Form des Racings handeln.

Nicht zuletzt Max Verstappen zählt zu den lautesten Kritikern des Reglements. Ein mögliches Comeback der V10-Motoren hatte FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem Anfang 2025 ins Spiel gebracht.

Unter den Fahrern zählt Russell zu denjenigen, die das Reglement noch am meisten loben. Wo Lando Norris oder Lewis Hamilton vor der Saison oder bei den ersten Rennwochenenden noch voll des Lobes für die schmaleren und wendigeren Boliden waren, zählen auch sie inzwischen zu den Kritikern der neuen Autos. Formel-1-Legenden wie Nigel Mansell haben sich diesen Äußerungen inzwischen zustimmend angeschlossen.

In diesem Zusammenhang wird über den Einfluss der Fahrer diskutiert. Verstappen hat in Miami etwa angemerkt, dass die FIA und die Formel 1 das aktuelle Drama hätten umgehen können, wenn man früher auf das Feedback der Piloten reagiert hätte. Hamilton hat in Miami in eine ähnliche Kerbe geschlagen.

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