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DAS-System gefährlich? FIA sieht kein Sicherheitsproblem

Die FIA hat das neue DAS-System von Mercedes durchgewunken und kein Sicherheitsproblem entdeckt - Konkurrenten stimmen der Ansicht zu

Norman Fischer Jonathan Noble

Bearbeitet: 21.02.2020, 17:51

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Dass Lewis Hamilton und Valtteri Bottas ihre Lenkräder beim neuen DAS-System von Mercedes nach hinten ziehen und es dann wieder nach vorne schieben, hat bei den Testfahrten der Formel 1 in Barcelona für Diskussionen um die Sicherheit geführt. Die FIA hat jedoch keine Bedenken geäußert, weswegen man das System als legal bewertet hat.

"Aus Sicht der FIA ist Sicherheit am Ende des Tages das Wichtigste", betont FIA-Rennleiter Michael Masi. "Es gibt keine Fragezeichen bezüglich der Sicherheit. Seid versichert, dass dies von unserer Seite die höchste Priorität hat."

Auch bei der Konkurrenz glaubt man nicht, dass Mercedes irgendetwas tun würde, was die Sicherheit der Fahrer beeinträchtigt: "Wir können nicht spekulieren, wie sicher es ist, wenn der Fahrer beide Hände am Lenkrad behält", sagt Renault-Sportdirektor Alan Permane und spielt damit auf den F-Schacht an, der einst aus diesem Grund verboten wurde.

Denn dort mussten die Fahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen, um ein Loch im Cockpit zu verdecken. "Beim F-Schacht war man darüber besorgt, dass die Fahrer einhändig fahren, besonders in den schnellen Kurven", so Permane. "Aber hier bin ich sicher, dass sie nichts designt haben, von dem sie denken, dass es unsicher ist. Ich glaube nicht, dass Sicherheit ein Thema ist."

Gleiches glaubt auch Ferraris Sportchef Laurent Mekies: "Ich denke nicht, dass ein Team irgendetwas einführt, von dem sie wissen, dass es unsicher ist", sagt er. "Am Ende des Tages haben wir eine Verantwortung gegenüber unseren Fahrern."

Mit Bildmaterial von LAT.

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