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Debatte um Kniefall: Räikkönen ist es leid, sich erklären zu müssen

Er macht keinen Kniefall und will sich dafür auch nicht rechtfertigen müssen: Kimi Räikkönen teilt in der Rassismus-Debatte der Formel 1 gegen die Medien aus

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Debatte um Kniefall: Räikkönen ist es leid, sich erklären zu müssen

Der Kampf gegen Rassismus scheint in der Formel 1 zu einem Kampf um Gesten geworden zu sein. Die Debatte, ob die Fahrer als Zeichen des Protests vor dem Rennen auf die Knie gehen sollten und welche Fahrer das tun oder eben nicht, hat eine Dynamik gewonnen, die dem eigentlichen Zweck eher schadet als nützt.

Immer wieder werden Piloten darauf angesprochen, warum sie sich nicht am Kniefall beteiligen und ob es darüber Diskussionen mit Lewis Hamilton gegeben habe. Der Mercedes-Pilot hat so etwas wie die Führungsrolle im Engagement gegen Rassismus übernommen und in dieser auch schon den einen oder anderen Kollegen öffentlich kritisiert - anschließende Aussprache inklusive.

Kimi Räikkönen zählt zu jenen Fahrern, die auf den Kniefall verzichten. Er stellt klar: "Ich habe bisher nicht mit Lewis gesprochen. Und selbst wenn ich es täte, würde ich es hier nicht breitntreten. Ich habe kein Interesse, es den Medien zu erzählen."

Zuweilen an den Pranger gestellt

Ein Grund dafür liegt auch darin, dass der Finne das Gefühl hat, ihm könnten die Dinge falsch ausgelegt werden. "Ich werde mich nicht einmal in diese Diskussionen einmischen, weil ich spüren kann, was hier versucht wird", deutet Räikkönen an. Er fühlt sich zuweilen an den Pranger gestellt: "Es heißt: Du kniest nicht, du stehst... Fast als wenn man mit dem Finger darauf zeigen würde."

"Aber was machen diese Leute, dass sie unsere Positionen irgendwie in Frage stellen?", richtet der Formel-1-Pilot das Wort an jene, die von außen Kritik äußern. "Das würde ich gerne wissen. Ich denke nicht, dass es wirklich viel mehr zu sagen gibt."

Was seine Beweggründe betrifft, nicht auf die Knie zu gehen, will sich Räikkönen nicht rechtfertigen: "Ich denke, jeder hat offensichtlich sein eigenes Recht zu tun, was er fühlt. Natürlich sind wir alle gegen den Rassismus und unterstützen ihn (Hamilton; Anm. d. R.) hundertprozentig. Aber letztendlich sind wir für den Sport hier."

Volle Unterstützung für Hamilton

"Ja, wir tun gleichzeitig das Beste, was wir können, um in der Situation zu helfen", sagt der 40-Jährige weiter, "aber ich glaube nicht, dass wir erklären müssen, warum wir auf die Knie gehen oder das nicht tun. Es ist unsere persönliche Entscheidung."

Über Hamiltons Engagement äußert sich Räikkönen indes nur positiv: "Ich finde das großartig und ich habe mit nichts ein Problem. Ich verstehe seine Seite voll und ganz, und wie ich schon sagte, denke ich, dass wir alle als Individuen unsere eigenen Vorstellungen haben, nicht nur zu diesem Thema, sondern zu allem im Leben, und man versucht, das zu tun, womit man sich am besten fühlt."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Kimi Räikkönen
Urheber Juliane Ziegengeist