"Der größte Haufen Scheiße": Wie Lance Stroll im China-Qualifying geschimpft hat
Deutliche Worte von Lance Stroll: Der Aston-Martin-Pilot klagte im China-Qualifying über seinen AMR26 und schimpfte im Teamfunk über "den größten Haufen Scheiße"
Lance Stroll klagte im China-Qualifying über seinen AMR26
Foto: LAT Images
Angesichts der aktuellen Situation bei Aston Martin und den Problemen, die offenbar vor allem durch die Antriebseinheit von Honda verursacht werden, ist klar: Weder Fernando Alonso noch Lance Stroll dürften derzeit wirklich zufrieden sein. Das wurde auch im Qualifying zum Großen Preis von China deutlich.
Denn nach seinem letzten Versuch in Q1, der letztlich nicht für das Weiterkommen reichte, ließ Stroll seinem Frust freien Lauf und beschwerte sich lautstark bei seinem Renningenieur Gary Gannon. "Das ist der größte Haufen Scheiße, den ich in meinem verdammten Leben je gefahren bin", schimpfte der Kanadier im Teamfunk.
Deutliche Worte des Aston-Martin-Piloten, die unmittelbar nach Überfahren der Ziellinie aus purer Emotionalität heraus entstanden, allerdings kein Einzelfall waren: Denn schon während seines ersten Versuchs hatte Stroll über ein "unfahrbares" Auto geklagt, was auch aus der Onboard-Perspektive deutlich wurde.
Der 27-Jährige kämpfte mit massivem Übersteuern und schimpfte über ein "verdammtes Blockieren der Räder", was Renningenieur Gannon vor allem auf zu niedrige Temperaturen zurückführte. Eine schnellere Outlap sollte bei der zweiten fliegenden Runde zwar Besserung bringen, hatte schlussendlich aber kaum Erfolg.
Am Ende verpasste Stroll den Einzug in Q2 um fast zwei Sekunden und war zudem rund acht Zehntelsekunden langsamer als Teamkollege Alonso. Der Frust des Kanadiers war anschließend groß, was sich auch in den Interviews nach der Session zeigte.
Denn anders als noch im Auto, wo Stroll seine Meinung zum AMR26 im Gespräch mit seinem Renningenieur offen kundtat, zeigte er sich ohne Helm deutlich zurückhaltender: Die Fragen der Journalisten beantwortete er mit insgesamt nur acht Worten.
Ähnlich dürfte es auch beim Großen Preis von Japan weitergehen. Zwar konnte Motorenpartner Honda in China die ersten Fortschritte bei der Batteriezuverlässigkeit erzielen, doch die genaue Ursache für die Vibrationen, die sogar zur freiwilligen Aufgabe von Alonso führten, ist nach wie vor unklar.
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