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Der Kommandostand in der Formel 1: Wer sitzt dort und was passiert dort?

Der Kommandostand spielt in der Formel 1 eine elementare Rolle - aber wer sitzt dort und welche Informationen werden dort verarbeitet?

Der Kommandostand in der Formel 1: Wer sitzt dort und was passiert dort?

Die Formel 1 hat sich zu einem Sport entwickelt, in dem Daten eine fundamentale Rolle spielen. Genau zu wissen, was mit dem Auto auf der Strecke passiert, ist der Schlüssel zum Erfolg. Nur mit den richtigen Informationen können die Ingenieure die richtigen Entscheidungen für die Fahrer treffen, deshalb laufen am Kommandostand wichtige Datenströme zusammen. Entsprechend wichtig ist die Arbeit vor den Computern direkt an der Rennstrecke.

Die Strategie für ein Rennen kann entscheidend sein, deshalb zerbrechen sich am Kommandostand kluge Köpfe den Kopf, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Diese wichtigen Entscheidungen werden vor Computern getroffen, die eine Fülle von Daten auf ihren Bildschirmen liefern. Von dort werden die Informationen an die Piloten im Cockpit weitergeleitet.

Doch wer sitzt am Kommandostand, um das Rennen zu beeinflussen? Es sind die Schlüsselfiguren des Rennstalls, also der Teamchef, die Strategen und die Renningenieure, die die Daten auswerten und die Strategie austüfteln, um das Beste aus der Situation zu machen. Dabei erhält das Team während des Rennens Informationen über das Auto und seine Leistung.

Jedes Team hat einen eigenen, auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Aufbau, der an der Boxenmauer auf der Start-Ziel-Geraden aufgestellt wird. Drei bis acht Plätze sind für Ingenieure, Strategen und den Teamchef reserviert. Dazu kommen der Funk, zahlreiche Monitore für die Datenausgabe wie Renndaten, Rundenzeiten und Wetter.

Direkt neben dem Kommandostand gibt es noch eine Lücke im Zaun für eine Kommandotafel, die aber nur dann zum Einsatz kommt, wenn der Funk vorübergehend ausfällt. Dort sitzen also die Schlüsselfiguren, um ihre Fahrer genau zu beobachten. Jedes Team setzt auf andere Köpfe am Kommandostand, die Anzahl der Personen vor den Bildschirmen kann sogar je nach Session variieren.

In der Regel sind es aber vier Personen: Der Teamchef, der Chefstratege und die beiden Renningenieure der Fahrer. Dazu kommen manchmal noch der Sportdirektor, der Technische Direktor, der Datenanalyst und der Chef-Renningenieur. Ausnahmen bestätigen die Regel: Bei Mercedes sitzt Teamchef Toto Wolff in der Garage, Red Bull schickt Christian Horner an den Kommandostand.

Das sind die Aufgaben

Die Renningenieure sind für die Kommunikation mit den Fahrern zuständig, weshalb viele Fans ihre Stimmen kennen. Sie geben die wichtigsten Informationen an die Fahrer weiter, damit diese über den aktuellen Stand der Dinge informiert sind. Außerdem rufen sie die Fahrer zum Boxenstopp rein.

Der Rennstratege analysiert die Daten über die Leistung des Autos. Dazu gehören der Reifenverschleiß und der Benzinverbrauch. Außerdem verfolgt er die Wettervorhersage, um die Strategie den Prognosen anzupassen. Wenn eine Kommandotafel zum Einsatz kommt, erhalten die Fahrer Informationen über Rundenzeiten, Vorsprung, Rückstand und Position.

Eine Reihenfolge, in der die Personen am Kommandostand sitzen, gibt es nicht. Jedes Team entscheidet selbst, wie die Kommunikation zwischen den Personen am effizientesten ist. Wegen des Lärms an der Strecke und über Funk wird miteinander gesprochen, sodass die Reihenfolge keine große Rolle spielt.

Teams passen alles individuell an

Häufig sitzt der Chefstratege jedoch neben dem Teamchef und dem Chef-Renningenieur, damit die Kommunikation zwischen ihnen schnell und einfach verläuft. Sie sind es auch, die wichtige Entscheidungen treffen müssen. Doch was genau sehen sie auf den Monitoren?

Jeder hat die für seine Arbeit relevanten Daten vor sich. Es gibt Informationen über die Benzinmenge im Auto, Luft- und Streckentemperaturen, Regenradar und Wettervorhersagen. Außerdem gibt es Videostreams der eigenen Autos, einen Echtzeit-Tracker und Live-Timing. Was auf den Bildschirmen angezeigt wird, kann je nach Session angepasst werden. Zum Beispiel: Im Qualifying sind die Mikrosektorzeiten sehr wichtig, da sie zeigen, wo der Fahrer sich verbessern kann.

Die Personen am Kommandostand können nicht nur mit den Fahrern und untereinander kommunizieren, sondern auch mit dem Rest des Teams. Dazu gehören die Leute in der Garage, also die Mechaniker, aber auch die Mitarbeiter an der Basis, die manchmal tausende Kilometer entfernt sind. Allerdings gibt es in der Regel eine klare Funkhierarchie und Funkdisziplin, sodass nur das Wichtigste gesagt wird.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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