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Der "Lachkrampf" von Interlagos: Was Sainz und Albon in Brasilien anstellten

Carlos Sainz und Alex Albon blicken zurück: Eine kuriose Abkürzung bei der Fahrerparade in Brasilien sorgte für einen Lachkrampf der Williams-Piloten

Der "Lachkrampf" von Interlagos: Was Sainz und Albon in Brasilien anstellten

Albon und Sainz hatten bei der Fahrerparade in Sao Paulo viel Spaß

Foto: LAT Images

Carlos Sainz und Alex Albon haben auf ihre erste gemeinsame Saison in der Formel 1 bei Williams zurückgeblickt. Dabei nannten die beiden Piloten eine ungewöhnliche Szene abseits des eigentlichen Renngeschehens als ihre liebste Erinnerung: die Fahrerparade beim Grand Prix von Sao Paulo in Interlagos.

"Da haben wir definitiv am meisten gelacht. Wir haben fünf Minuten lang ununterbrochen gelacht. Wir konnten fünf Minuten lang nicht sprechen", erinnert sich Sainz in einer Ausgabe des Williams-Podcasts Team Torque.

Für die Parade in Sao Paulo standen den Teams spezielle Kit-Cars zur Verfügung, wobei jeweils ein Auto pro Rennstall vorgesehen war. Das Design sah einen Fahrer am Steuer und einen Sitz im Pickup-Stil auf der Rückseite für den Beifahrer vor.

Wieso Albon am Steuer saß

Als Sainz und Albon auf dem Weg zur Startaufstellung realisierten, dass es nur ein Fahrzeug pro Team gab, lieferten sie sich spontan ein Rennen zum Fahrersitz. Albon entschied diesen Sprint für sich und übernahm das Steuer.

Auf der Start-Ziel-Geraden trat er das Gaspedal voll durch, musste jedoch schnell feststellen, dass dem Fahrzeug die erhoffte Geschwindigkeit fehlte. Um den Mangel an Motorleistung auszugleichen, entdeckten beide Piloten eine Abkürzung zwischen Kurve 4 und Kurve 12 und nutzten diese Gelegenheit konsequent aus.

"In dem Moment, als wir wussten, dass unser Auto nicht schnell ist, setzte die Intuition ein, wie wir trotzdem gewinnen können", erklärte Albon. Sainz ergänzte: "In dem Moment trafen wir die Entscheidung, die Strecke massiv abzukürzen. Statt 13 Kurven fuhren wir nur fünf, und wir schnitten einfach querfeldein, wo es nötig war, um am Ende der Runde auf Platz eins zu stehen. Das habe ich genossen."

Kreative Linienwahl reicht nicht für den Sieg

Trotz der kreativen Linienwahl reichte es am Ende nicht ganz für den Sieg bei der inoffiziellen Wertung der Parade. Die beiden Williams-Piloten kamen als Dritte hinter den Fahrzeugen von Alpine und Ferrari ins Ziel. Der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch.

"Von dem Moment an, als wir die Entscheidung trafen, bis zu dem Moment, als wir an der Ziellinie ankamen, haben wir vielleicht drei bis vier Minuten lang nicht aufhören können zu lachen", so das Fazit von Sainz.

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