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Der Aston Martin AMR26 kam auf ungewöhnlichem Weg nach Barcelona

Foto: Aston Martin Racing

Ein brandneuer Formel-1-Bolide. Hochmoderne Technik. Und ausgerechnet ein über 50 Jahre altes Transportflugzeug. Was wie der Anfang eines Motorsport-Witzes klingt, war beim Shakedown der Formel 1 in Barcelona bitterer Ernst. Denn um den neuen AMR26 rechtzeitig an die Strecke zu bringen, griff Aston Martin tief in die Trickkiste der Logistik.

Als der AMR26 am späten Donnerstagnachmittag erstmals auf der Strecke auftauchte, reichten drei kurze Runden, um Fans und Technik-Gurus gleichermaßen elektrisieren. Kaum waren die ersten Fotos online, begann bereits die große Analyse. Doch fast noch spannender war die Geschichte hinter der Ankunft des neuen Autos.

Denn in Silverstone wurde bis zur Erschöpfung gearbeitet. Die Ingenieure schoben Extraschichten und arbeiteten die Nacht durch, nur um sicherzustellen, dass der neue 2026er-Renner überhaupt rechtzeitig nach Spanien kommen konnte. Erst in den frühen Morgenstunden gab es grünes Licht. Und damit begann der Wettlauf gegen die Zeit.

Die Logistikabteilung musste im Eiltempo einen Transport vom Flughafen Birmingham nach Girona organisieren. Girona gilt als der schnellste Weg zur Strecke. Das eigentliche Problem war jedoch ein anderes. Der riesige Transportcontainer des neuen Autos passte nicht in irgendein Frachtflugzeug.

Die Lösung kam aus der Ukraine. Die Frachtairline Cavok Air stellte kurzerhand ein echtes Museumsstück zur Verfügung. Eine Antonow An-12BP aus dem Baujahr 1972. Vier Triebwerke. Turboprop. Mehr als ein halbes Jahrhundert alt.

Und genau dieses fliegende Relikt transportierte das neueste Technik-Juwel aus der Feder von Adrian Newey sicher nach Spanien. Der Flug dauerte rund drei Stunden und brachte den AMR26 am Donnerstag wohlbehalten an sein Ziel.

Im Fahrerlager sorgte die Geschichte natürlich für schmunzelnde Gesichter. Ein Oldtimer der Lüfte bringt eines der modernsten Projekte der heutigen Formel 1 an die Strecke. "Ob Newey davon wusste?" witzelten einige Insider hinter vorgehaltener Hand.

Am Ende aber lief alles nach Plan. Nicht der betagte Flieger verursachte Verzögerungen, sondern ganz im Gegenteil. Fans vor Ort hielten die Ankunft fest und teilten die Bilder sofort in den sozialen Netzwerken. Manchmal zeigt sich eben doch: Altes muss nicht automatisch schlechter sein.

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