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Di Montezemolo: Ferrari-Paarung Senna-Schumacher hätte nicht funktioniert

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Di Montezemolo: Ferrari-Paarung Senna-Schumacher hätte nicht funktioniert
Autor:
08.04.2020, 17:12

Ferrari wollte Ayrton Senna für 1996 verpflichten, doch dann wäre es nicht zum Wechsel Michael Schumachers gekommen: "Hätte nicht funktioniert"

Der Wechsel Michael Schumachers von Benetton zu Ferrari 1996 hätte ohne den Tod von Ayrton Senna vermutlich nie stattgefunden. Das verrät nun der ehemalige Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo. Dass die Scuderia Senna unbedingt verpflichten wollte, ist kein Geheimnis - und auch dass es kurz vor dem Tod des Brasilianers zu einem Treffen gekommen war, verriet der Italiener bereits vor einem Jahr.

Senna wollte Williams unbedingt verlassen und seine Karriere bei Ferrari ausklingen lassen. Vertraglich wäre ein Wechsel 1996 möglich gewesen, doch nach seinem Unfall in Imola 1994 verpflichtete Ferrari stattdessen den zweimaligen Weltmeister Michael Schumacher. Viele Fans träumen von einer möglichen Paarung der beiden Superstars, doch dazu wäre es nicht gekommen.

"Eine Paarung Schumacher/Senna hätte bedeutet, dass wir uns selbst in den Fuß schießen", sagt di Montezemolo gegenüber 'Sky Sport 24'. "Das hätte nicht funktioniert, denn wenn man zwei Superstars im selben Team hat, dann gewinnt man nicht", ist seine Auffassung. Die Paarung hätte zwar eine gute Show geboten, "aber es wäre nicht gut für Ferrari gewesen."

Fotostrecke: Die besten Sprüche von Ayrton Senna:

Fotostrecke
Liste

Racing

Racing
1/11

Foto: LAT Images

"Der Rennsport und der Wettkampf liegen mir im Blut. Das ist ein Teil von mir, Teil meines Lebens. Ich habe das mein ganzes Leben lang getan und es steht über allem."

Motivation

Motivation
2/11

Foto: Sutton Images

"Meine einzige Motivation in der Formel 1 ist, erfolgreich zu sein. Wenn ich nur noch mitfahre, könnte ich meinen Job als Rennfahrer nicht mehr vor mir selbst vertreten."

Lernen

Lernen
3/11

Foto: Rainer W. Schlegelmilch

"Das Wichtigste ist, du selbst zu sein und es anderen Leuten nicht zu erlauben, dich zu stören und dich zu verändern, weil sie wollen, dass du dich veränderst. Du musst du selbst sein. Aus Fehlern, die auf deiner Persönlichkeit und deinem Charakter basieren oder die durch Störungen hervorgerufen werden, lernst du. Das Wichtigste ist, aus deinen Fehlern zu lernen und besser zu werden."

Gewinnen

Gewinnen
4/11

Foto: Sutton Images

"Ich lerne meine eigenen Grenzen kennen, um der Schnellste zu sein, um die Nummer 1 zu sein. Ich liebe es einfach, zu gewinnen."

Fokus

Fokus
5/11

Foto: LAT Images

"Ich glaube an die Fähigkeit der Fokussierung. Wenn du dich ganz stark auf etwas fokussierst, kannst du noch mehr herausholen."

Limit

Limit
6/11

Foto: Sutton Images

"Du glaubst, du hast ein Limit. Doch sobald du dieses Limit berührst, passiert etwas und du kannst plötzlich noch ein kleines bisschen weiter gehen. Mit der Kraft deines Geistes, deiner Entschlossenheit, deinem Instinkt und auch deiner Erfahrung kannst du es sehr weit bringen."

Werte

Werte
7/11

Foto: Mark Newcombe

"Ich bin ein Profi und habe eine Verantwortung. Aber ich bin auch ein Mensch. Und die Werte, die ich in meinem Leben habe, sind stärker als der Wunsch vieler anderer Leute, diese Werte zu beeinflussen und zu zerstören."

Emotionen

Emotionen
8/11

Foto: LAT Images

"Wir alle bestehen aus Emotionen und wir alle sind im Grunde auf der Suche nach Emotionen. Es geht nur darum, einen Weg zu finden, sie zu erleben."

Glück

Glück
9/11

Foto: LAT Images

"Glück entsteht aus einer bestimmten mentalen Verfassung und daraus, in Frieden mit sich selbst zu sein. Es entsteht daraus, Menschen um sich zu haben, die man mag und das zu tun, was man gerne tut."

Perfektion

Perfektion
10/11

Foto: LAT Images

"Was mich motiviert, ist die Suche nach Perfektion – der Versuch, mich immer weiter zu verbessern, weiter zu lernen. Vielleicht kann man die absolute Perfektion nie erreichen, aber ihr so nahe wie möglich zu kommen, ist mein Ziel."

Chance

Chance
11/11

Foto: Camille De Bastiani

"Die Reichen können nicht auf einer Insel leben, die von Armut umgeben ist. Wir atmen alle dieselbe Luft. Wir sollten jedem einzelnen eine Chance geben – zumindest eine grundlegende Chance."


Neben Schumacher holte die Scuderia damals den Nordiren Eddie Irvine als Nummer-2-Fahrer. Abgesehen von seiner unerwarteten WM-Chance 1999, als Schumacher wegen eines Beinbruchs lange fehlte, blieb Irvine auch in dieser Rolle. Auch Nachfolger Rubens Barrichello füllte unter der Herrschaft Luca di Montezemolos diese Rolle aus - auch wenn er sich eher als "1b" sah.

Mit dieser Rollenverteilung holte Ferrari von 2000 bis 2004 fünf WM-Titel in Folge, nachdem man zuvor 21 Jahre lang ohne Fahrertitel geblieben war. Auch Schumacher erlebte zu Beginn seiner Ferrari-Zeit schwierige Jahre.

Der Ex-Präsident erinnert sich, dass es damals in Italien kritische Stimmen gab, als die Verpflichtung des Deutschen bekanntgegeben wurde. "Es gab einige Skepsis, aber ich war überzeugt von meiner Wahl, weil die Zeit reif war", sagt er.

Man hätte Schumacher auch schon zwei Jahre früher holen können, betont er, doch das wäre zu früh gewesen. "Wir hatten nicht das Auto, um zu gewinnen. Michael ist nach einer langen Umstrukturierung des gesamten Teams gekommen. Er ist zu uns gestoßen, als der Fahrer den Unterschied machen konnte."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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