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Die "Spätzünder" der Formel 1: Meiste Rennen bis zum ersten Podium

Nico Hülkenberg hat in Silverstone erstmals einen Formel-1-Podestplatz erzielt, doch auch andere Fahrer haben lange auf ihre Podiumspremiere gewartet

Die "Spätzünder" der Formel 1: Meiste Rennen bis zum ersten Podium

Riccardo Patrese, Nigel Mansell und Martin Brundle auf dem Podium in Frankreich 1992

Foto: Getty Images

Der erste Podestplatz ist ein Meilenstein für jeden Formel-1-Fahrer. Doch manche Fahrer erreichen diesen Meilenstein früher als andere. Und wo einige Fahrer diesen ersten Podestplatz als Sprungbrett zu weiteren Erfolgen nutzen, bleibt es bei anderen bei diesem einen Top-3-Erfolg.

Unsere Fotostrecke zu den Fahrern, die am längsten für das erste Podium gebraucht haben, zeigt die unterschiedlichsten Schicksale in der Formel 1.

Denn auch die Position auf dem Podium unterscheidet sich von Fahrer zu Fahrer: Viele stehen als Dritter erstmals auf dem Treppchen, manche als Zweiter und wieder andere sogar als Sieger.

Salo schrammt am ersten Sieg vorbei

Beinahe wäre das so auch Mika Salo gelungen. Er war 1999 nach dem Beinbruch von Michael Schumacher in Silverstone als Ersatzmann zu Ferrari gekommen.

Prompt führte Salo Schumachers Heimrennen in Hockenheim an und stand kurz davor, sein erstes Formel-1-Podium mit einem Sieg zu erreichen. Doch eine Ferrari-Stallregie ließ ihn in diesem Grand Prix "nur" Zweiter werden - hinter Eddie Irvine.

Besonders bitter: Es blieb Salos einzige große Chance auf einen Grand-Prix-Erfolg - eine weitere Gelegenheit bekam er nicht mehr.

Auch ein späterer Weltmeister wie Jenson Button tat sich lange schwer in der Formel 1: Erst in seinem fünften Jahr fuhr er erstmals in einem Rennen unter die Top 3, dann aber wiederholte er solche Ergebnisse regelmäßig - und krönte sich 2009 schließlich zum Champion.

Nico Hülkenberg ist die klare Nummer eins

An die derzeit unangefochtene Nummer eins kommt aber all das nicht heran: Sauber-Fahrer Nico Hülkenberg musste über ein Jahrzehnt auf seine Podestpremiere warten. Dafür flogen ihm jedoch die Herzen aller Beteiligten zu, als er beim Großbritannien-Grand-Prix 2025 in Silverstone endlich den so lange ersehnten Erfolg erzielte. Da spendierte sogar Mercedes extra noch Schampus!

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