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Kein WM-Titel, aber klare Fortschritte: Warum die fortgesetzte technische Entwicklung 2025 Red Bull vor der Saison 2026 strukturell stärker machte

Die Trendwende von Red Bull 2025: Mit welchen Folgen für 2026?

Ayumu Iwasa im Red Bull RB21 beim Formel-1-Test in Abu Dhabi 2025

Foto: Formel 1

Die Saison 2025 brachte Red Bull keinen weiteren WM-Titel, wird aber dennoch als bemerkenswertes Comeback in Erinnerung bleiben. Max Verstappen sagte in Abu Dhabi, dass er sich sogar besser gefühlt habe als zwölf Monate zuvor. Das mag überraschen, schließlich war der Niederländer damals Weltmeister - und in diesem Jahr nicht.

Allerdings hatte Verstappen bereits 2024 gespürt, dass sich bei Red Bull Probleme anbahnten. Dieser Trend bestätigte sich in der ersten Hälfte der Saison 2025. Schon bei den Wintertests in Bahrain wurde ihm klar, dass die größten Schwächen weiterhin im RB21 steckten.

Erst nach der Sommerpause gelang es Red Bull, das Ruder herumzureißen. Das hing auch damit zusammen, dass der 2025er-Rennwagen länger weiterentwickelt wurde als bei den meisten Rivalen.

In einem Interview zum Saisonende mit ausgewählten Medien, darunter Motorsport.com, stellte Laurent Mekies jedoch klar, dass die fortgesetzte Entwicklung die einzig richtige Entscheidung gewesen sei.

Zahlt Red Bull 2026 den Preis für 2025?

Ja, die fortgesetzte Arbeit am RB21 kostete Zeit für das Projekt 2026. Doch angesichts der Situation des Teams habe es keine bessere Alternative gegeben.

"Ich glaube, uns wurde ziemlich klar, dass wir nicht einfach umblättern und dem Wunschdenken verfallen wollten, dass 2026 schon alles okay sein würde, obwohl das Auto 2025 nicht auf dem nötigen Niveau war, um damit um den Titel zu kämpfen. Diesen Weg wollten wir nicht gehen", sagte Mekies.

"Wir wollten zuerst den Problemen des 2025er-Projekts auf den Grund gehen. Wir mussten verstehen, warum das Auto nicht die gewünschte Performance brachte, denn grundsätzlich werden wir im nächsten Jahr mit denselben Werkzeugen, denselben Prozessen und denselben Methoden arbeiten."

Diese Entscheidung hatte ihren Preis, doch aus Sicht des französischen Teamchefs war sie unabhängig davon richtig: "Wir haben möglicherweise etwas Zeit verloren, aber wir wollten keinen unrealistischen Weg gehen. War es also eine schwierige Entscheidung? Nein. Davon waren wir sehr, sehr früh fest überzeugt."

Laut Mekies ist die Wende 2025 in mehrfacher Hinsicht wertvoll für die kommende Saison - weil sie eine "enorme Menge an Erkenntnissen" mit sich gebracht hat. Mekies erklärt: "Was braucht es, um das Auto schneller zu machen, und wie geht man mit den gegebenen Einschränkungen um?" Auch die Korrelation der unterschiedlichen Entwicklungsbereiche sei entscheidend, "selbst bei komplett anderen Regeln".

Wichtiger Vertrauensschub für die Technikabteilung

Darüber hinaus war die Aufholjagd auch mental von großer Bedeutung, insbesondere für den technischen Bereich. "Das hat die Gruppe sicherlich noch enger zusammengeschweißt", sagte Mekies. "Das gibt uns die richtige Herangehensweise, das richtige Gefühl und die richtige Energie für 2026. Aber macht es uns sicherer, ob das Auto schneller oder langsamer sein wird als die Konkurrenz? Nein, ehrlich gesagt nicht."

"Aber als Gruppe - in der Art, wie wir arbeiten, wie wir uns den Aufgaben stellen und nach vorne gehen - ist es hilfreich. Es bestätigt ganz klar die Qualität unserer Leute und unserer Herangehensweise", erklärte Mekies.

Das gilt insbesondere für das von Pierre Wache geführte technische Team. Red Bull hatte von Mitte 2024 bis September 2025 zu kämpfen. Die Trendwende herbeigeführt zu haben, ist laut dem Teamchef ein "enormer Schub - und das gibt den Leuten Selbstvertrauen".

"Dieses Grundvertrauen in unsere Leute hatten wir bereits, weil wir glauben, die besten Talente zu haben. Aber es stärkt das Vertrauen in die Methoden, in die Werkzeuge, in die Kennzahlen, die man verwendet. Und wir glauben, dass dies der wichtigste Aspekt des Jahres 2025 war."

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