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Top 10: Neuerungen am McLaren MCL35M im Vergleich zum MCL35

Auf den ersten Blick scheint der neue MCL35M wie sein Vorgänger auszusehen, doch diese zehn Dinge haben sich am McLaren zu 2020 verändert

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Top 10: Neuerungen am McLaren MCL35M im Vergleich zum MCL35

Dank der neuen Power-Unit von Mercedes stecken im neuen McLaren MCL35M eine Menge Veränderungen unter der Haube. Dafür hatten viele beim Betrachten des neuen Autos Probleme, Neuerungen im Vergleich zum Fahrzeug von 2020 zu erkennen.

Beim genauen Hinschauen sieht man jedoch einige Designänderungen, mit denen McLaren die Lücke zu Mercedes und Red Bull schließen möchte. Giorgio Piola und Matt Somerfield sind zehn Aspekte aufgefallen, die den MCL35 von seinem Vorgänger unterscheiden.

Mehr dazu:

1. McLaren hatte in Mugello eine neue Nase im Gepäck, deren Konzept eher an das von Mercedes angelehnt ist. Der MCL35M trägt weiterhin dieses neue Design, dafür wurden das Cape und die Luftleitbleche verändert, um den Luftstrom besser unter das Auto zu führen.

2. 2020 hat das Team viele Veränderungen am Bargeboard-Cluster und den Deflektoren vor dem Seitenkasten vorgenommen, die auch jetzt zu sehen sind. Die Ansicht von oben wird dem Bereich nicht gerecht, aber man kann durchaus sagen, dass es noch Veränderungen geben wird, bevor sich ein Rad gedreht hat.

3. Die gelbe Linie zeigt, wie viel schmaler die Seitenkästen geworden sind. Man wollte diesen Bereich unbedingt verschlanken, um den Luftstrom um das Auto zu verbessern.

McLaren MCL35M

McLaren MCL35M
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Foto: McLaren

McLaren MCL35M

McLaren MCL35M
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Foto: McLaren

McLaren MCL35M

McLaren MCL35M
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Foto: McLaren

McLaren MCL35M

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Foto: McLaren

McLaren MCL35M

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Foto: McLaren

4. Die Power-Unit von Mercedes stellt andere Anforderungen an die Kühlung als Renault. Daher musste das Kühllayout umgebaut werden und das Paket neu verbaut werden. Das gerippte Panel neben dem Cockpit ist jetzt größer, besitzt aber auch mehr Konturen, um sich an die Form der Seitenkästen anzupassen, die nun abrupter abfallen.

Gleichzeitig wurden der Überrollbügel und die Airbox angepasst. Der untere Einlass, der wegen des Renault-Motors größer sein musste, ist jetzt kleiner. Dadurch konnte McLaren die große ovale Airbox-Form von Mercedes übernehmen.

5. Die generelle Form der Seitenkästen inklusive der Auswölbung in der Mitte hat sich aufgrund der neuen Power-Unit-Architektur verändert. Schon eine unterschiedliche Positionierung des Auspuffs kann einen großen Einfluss darauf haben, wie eng das Bodywork anliegen kann.

6. Großes Thema war das neue Unterboden-Reglement, das eine diagonale Aussparung vor den Hinterrädern vorsieht, um rund zehn Prozent Abtrieb einzubüßen.

7. Auch die eingeschlossenen Löcher in den äußeren 100 Millimetern des Unterbodens wurden für 2021 verboten. Dazu gehören auch Löcher im vorderen Bereich, die dazu genutzt wurden, Luftströmungen zu erzeugen, die die Kante des Unterbodens versiegeln.

8. Die diagonale Aussparung wird einen drastischen Effekt darauf haben, wie die Aerodynamiker mit den Turbulenzen des Hinterreifens und den Auswirkungen auf den Diffusor umgehen werden. Anpassungen an der Kante direkt vor den Hinterreifen werden notwendig sein, um das zu beeinflussen. McLaren hat die Kante in dem Fall etwas aufgerollt.

9. Die vorherigen Unterböden gaben den Designern Spielraum für eine Kombination an Schlitzen, Löchern und Finnen, um den Fluss um die Hinterreifen zu verändern. All das ist weg.

10. Um sich an die Power-Unit von Mercedes anzupassen, wurde auch der Radstand etwas verlängert. Das wird einen Einfluss auf zahlreiche Aspekte des Verhaltens haben, inklusive Aufhängungskinematik und Aerodynamik. Der längere Radstand kam Mercedes in den vergangenen Jahren zugute, von daher kann man durchaus davon ausgehen, dass das auch bei McLaren der Fall sein wird, sofern sie weiter mit einem etwas höheren Anstellwinkel fahren.

Weitere Co-Autoren: Norman Fischer. Mit Bildmaterial von McLaren.

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