DNS beweist: Juan Manuel Fangio war Vater

Hatte Juan Manuel Fangio tatsächlich einen unehelichen Sohn? Der Argentinier Oscar Espinoza behauptete das seit Langem und und hat jetzt den Beweis. Die Formel-1-Legende war sein Vater.

Nur wenige Tage nach seinem 20. Todestag am 17. Juli wurden Juan Manuel Fangios sterbliche Überreste im vergangenen August exhumiert.

Auf Anordnung eines Richters der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires sollte die DNS Fangios analysiert werden, um Vaterschaftstest durchzuführen. Zwei Männer, Oscar Espinoza und Ruben Vazquez, hatten behauptet, dass Fangio ihr Vater gewesen sei.

Am Mittwoch gab es nun das erste Ergebnis. Oscar Espinoza ist in der Tat Fangios Sohn. Der heute 77-Jährige hatte bereits 2013 ein Verfahren angestrengt, um zu beweisen, dass Fangio tatsächlich sein Vater war.

Der Argentinier ist der Sohn von Andrea Berruet, die zwanzig Jahre lang mit Fangio liiert war, bevor das Paar sich 1960 trennte. Da Fangio und Berruet nie verheiratet waren, wurde Espinoza nie offiziell als Fangios Sohn anerkannt, bis jetzt.

Das Ergebnis des Falls Vasquez soll in denn kommenden Tagen bekanntgegeben werden. Er behauptet, dass ihm seine verstorbene Mutter Catalina Basili vor zehn Jahren gestanden habe, dass er Fangios Sohn sei. Basili und Fangio hatten in den 1940er Jahren eine längere Beziehung.

Fangio, der seinen ersten von fünf Weltmeistertiteln 1951 gewann und von 1954 bis 1957 vier Mal in Folge Champion wurde, starb am 17. Juli 1995 im Alter von 84 Jahren an einer Nierenerkrankung und wurde in seiner Heimatstadt Balacare, 400 Kilometer südlich von Buenos Aires, begraben.

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