Doohans Ausweg aus Formel-1-Krise: Japan als neues Sprungbrett?
Jack Doohan wurde bei Alpine von Colapinto ersetzt - Nun sucht er Alternativen für 2026 - Ein Wechsel in die Super Formula nach Japan scheint bevorzustehen
Geht Jack Doohan in die Super Formula?
Foto: LAT Images
Jack Doohan scheint 2026 vor einem Wechsel in die japanische Super Formula zu stehen. Der Australier, der von Alpine nach den ersten sechs Rennen der laufenden Formel-1-Saison zugunsten von Franco Colapinto auf die Rolle des Ersatzfahrers zurückgestuft wurde, wird intensiv mit einem Cockpit beim Toyota-Team Kondo Racing in Verbindung gebracht.
Hintergrund der Gerüchte: Doohan soll sich nach alternativen Formel-1-Reserveoptionen für 2026 umsehen. Es gilt als zunehmend wahrscheinlich, dass Alpine auch im kommenden Jahr an Colapinto festhalten wird.
Der Wechsel nach Japan könnte Teil eines Programms sein, das Formel-1-Reservepflichten außerhalb des Alpine-Universums beinhaltet.
Hier kommt Haas ins Spiel: Doohans Vater, der fünfmalige Motorrad-Weltmeister Mick Doohan, wurde kürzlich bei Gesprächen mit Haas-Teamchef Ayao Komatsu gesehen. Das US-Team pflegt bekanntermaßen gute Verbindungen zu Toyota.
Ein weiteres Indiz: Der 60-jährige Mick Doohan wurde am vergangenen Wochenende auch beim Super-GT-Saisonfinale in Motegi im Fahrerlager gesichtet - ein weiteres Zeichen dafür, dass eine Saison in Japan für seinen Sohn bevorstehen könnte.
Toyotas globaler Motorsportdirektor, Masaya Kaji, wollte sich auf Nachfrage von Motorsport.com nicht zu einer möglichen Haas-Rolle für den 22-Jährigen äußern. Er dementierte jedoch nicht das Interesse des japanischen Herstellers an Doohan für ein Super-Formula-Cockpit.
"Es gibt noch nichts Konkretes, was ich sagen kann, aber er ist ein guter Fahrer", so Kaji. In der Super Formula wäre Doohan in europäischer Gesellschaft, denn Rallye-Ass Kalle Rovanperä aus Finnland wird in Japan seine ersten Schritte im Formelsport machen.
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