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Drive to Survive: Warum Netflix der Weltmeister völlig egal war

Die Macher von Drive to Survive geben exklusive Einblicke in die Produktion der achten Staffel - Das dramatische WM-Finale war für Netflix ein echtes Geschenk

Drive to Survive: Warum Netflix der Weltmeister völlig egal war

Lando Norris gewann 2025 die Formel-1-Weltmeisterschaft

Foto: FIA

War das Drehbuch der Formel-1-Saison 2025 etwa von Netflix geschrieben? Diese Frage stellt sogar eine der neuen Episoden von "Drive to Survive" selbst - mit einem Augenzwinkern. Doch die Macher der Erfolgsserie stellen klar: Für die Dramaturgie der achten Staffel war es am Ende völlig zweitrangig, welcher Name auf dem WM-Pokal landete.

In einem Interview mit F1.com gaben die ausführenden Produzenten James Gay-Rees und Tom Rogers Einblicke in die Produktion der neuesten Staffel. Die Kernaussage: Egal ob Max Verstappen, Lando Norris oder Oscar Piastri - das "Happy End" war für die Streaming-Riesen ohnehin garantiert.

"Es war uns wirklich egal, wie die Würfel am Ende gefallen sind", erklärt Rogers. Für die Produzenten bot jedes Szenario einen Blockbuster-Stoff: "Hätte Max es geschafft, wäre es das größte Comeback aller Zeiten gewesen - eine unglaubliche Geschichte. Bei Lando oder Oscar wäre es für beide der erste Titel gewesen. Auch das ist ein fantastisches Ende für eine Erzählung."

Besonders Norris, der die Serie seit der ersten Stunde unterstützt, stand im Fokus. Dennoch betont Rogers: "Egal, wie das letzte Saisonrennen ausgegangen wäre, es wäre gut für uns und gut für den Sport gewesen."

McLaren im Rampenlicht, Verstappen mit Humor

Laut James Gay-Rees prägte vor allem die Renaissance von McLaren das Narrativ der achten Staffel. Die Zusammenarbeit mit dem Team aus Woking - von Zak Brown über die Fahrer bis hin zum Pressestab - sei "fantastisch" gewesen.

"Zu sehen, wie Max und Red Bull sie im Laufe der Saison wieder eingefangen haben, war etwas ganz Besonderes", so Gay-Rees. "Für McLaren war es wahrscheinlich furchteinflößend, für den Rest von uns extrem unterhaltsam."

Besonders beeindruckt zeigten sich die Macher von Weltmeister Max Verstappen: "Man muss ihm Respekt zollen, wie er damit umgegangen ist. Er schien es mit einem Lächeln und Humor zu nehmen, was schön zu sehen war."

Das Piastri-Rätsel und der Nervenkrieg

Interessanterweise hatten die Netflix-Macher zeitweise einen ganz anderen Favoriten auf dem Zettel. "Wie viele andere dachte auch ich, dass Oscar Piastri es machen würde", gesteht Gay-Rees. Warum dessen Titeljagd letztlich doch noch scheiterte, sei "ziemlich kompliziert" und werde in der Serie beleuchtet.

Am Ende blieb die Frage: Behält Norris die Nerven oder schlägt Verstappen zurück? Für Gay-Rees war das Ergebnis zweitrangig: "Es war für uns eine Win-Win-Win-Situation."

Die achte Staffel von Drive to Survive ist seit dem 27. Februar auf Netflix verfügbar - pünktlich zum Saisonauftakt der Formel 1 2026 in Australien vom 6. bis 8. März.

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