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Dschidda-Grand-Prix 2024: Entweder Saisonauftakt oder im Herbst
Sollte der Grand Prix von Saudi-Arabien 2024 nicht der Saisonauftakt der Formel 1 sein, soll das Rennen in den Herbst verlegt werden
Markus Lüttgens Jonathan Noble
Bearbeitet: 17.03.2023, 18:04
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Die Organisatoren des Großen Preises von Saudi-Arabien wollen den Termin des Formel-1-Rennens in Dschidda in der Saison 2024 verschieben: entweder auf Anfang März als Saisonauftakt oder in den späten Herbst.
"Wir würden gerne das Eröffnungsrennen haben, und ich bin mir sicher, dass dies etwas ist, das wir jetzt diskutieren sollten, bevor der Kalender bekannt gegeben wird", sagte Khalid bin Al Faisal, Vorsitzender des nationalen Automobil- und Motorradverbandes (SAMF), am Freitag am Rande des diesjährigen Grand Prix in Dschidda.
Grund für die angestrebte Verschiebung des Rennens ist der islamische Fastenmonat Ramadan, der 2024 vom 11. März bis zum 10. April dauern wird. Während dieser Zeit sehen sich die Organisatoren nicht in der Lage, das Rennen in der Stadt am Roten Meer auszutragen.
"Entweder Saudi-Arabien oder Bahrain können das Rennen vor dem Ramadan ausrichten", sagt Al Faisal. "Nach dem Ramadan ist es im April und Mai sehr heiß, sodass der März die letzte Zeit ist, in der das Wetter passt. Wir haben gesehen, dass es in Bahrain zu heiß war, als die Rennen im April stattfanden."
Al Faisal betont, dass man in Gesprächen mit dem Formula One Management (FOM) und den Teams eine für alle Seiten akzeptable Lösung finden wolle. "Wir wollen das Feedback der Teams abwarten, denn wir wollen das Beste für die FOM und das Beste für die Teams."
"Wenn es die beste Lösung ist, wollen wir das Eröffnungsrennen haben, aber es ist noch nichts entschieden. Andernfalls wird es auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, zum Beispiel auf Oktober oder nach Oktober, wenn das Wetter in unserer Region besser ist", so Al Faisal weiter.
Der Verbandspräsident bestätigte auch, dass die Formel 1 bis mindestens 2026 auf dem Stadtkurs in Dschidda fahren wird, der ursprünglich nur als kurzfristige Übergangslösung gedacht war. Der Umzug auf eine neue Strecke in der Planstadt Qiddiya werde sich aber verzögern.
"Wir wollen dort fahren, wenn die Stadt fertig ist. Das wird länger dauern, als wir dachten, weil wir jetzt den Masterplan überarbeiten, und wir denken, dass wir 2027 oder 2028 dorthin fahren werden", sagt Al Faisal.
Doch auch nach der Fertigstellung des neuen Kurses könnte die Formel 1 in Dschidda bleiben. Denn Saudi-Arabien strebt nach wie vor ein zweites Rennen an. "Die Idee, zwei Rennen in Saudi-Arabien zu veranstalten, ist machbar", sagt Al Faisal. "Die Formel 1 wächst. Es gibt hier eine große Nachfrage, weil die großen saudischen Regionen so weit weg sind."
Mit Bildmaterial von Motorsport Images.
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