Dürfen die Teams in der Zukunft Anteile an der Formel 1 halten?

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Dürfen die Teams in der Zukunft Anteile an der Formel 1 halten?
Adam Cooper
Autor: Adam Cooper
Übersetzung: André Wiegold
16.09.2016, 17:19

Die Teamchefs der Formel 1 haben sich für einen Vorstoß von Liberty Media ausgesprochen. Die Idee ist, das die Teams die Möglichkeit bekommen, Anteile an der Formel 1 zu kaufen.

FIA-Pressekonferenz: Cyril Abiteboul, , Yusuke Hasegawa, Robert Fernley, Maurizio Arrivabene, Toto W
Maurizio Arrivabene, Ferrari-Teamchef, und Toto Wolff, Mercedes-Motorsportchef
Toto Wolff, Mercedes-Motorsportchef
Maurizio Arrivabene, Ferrari-Teamchef, und Toto Wolff, Mercedes-Motorsportchef
Cyril Abiteboul, Renault Sport F1 Geschäftsführer
Monisha Kaltenborn, Sauber-Teamchefin

Bisher ist Ferrari das einzige Team in der Formel 1, dass Anteile an dem Unternehmen hält. 

Mercedes-Chef Toto Wolff sagte: "Die Idee klingt gut. So könnte man viele Probleme lösen. Aber es ist eine kommerzielle und finanzielle Entscheidung. Der Teufel steckt immer im Detail."

Red-Bull-Racing-Chef Christian Horner kommentierte den Vorstoß: "Es ist ein sensibles Thema. Die Formel-1-Teams sind die primären Interesseneigner. Wenn die Teams nur einen kleinen Anteil an der Formel 1 erwerben dürfen, würde es Sinn ergeben."

Cyril Abiteboul von Renault äußerte sich: "Es ist eine tolle Möglichkeit. Es wäre toll, wenn die Teams einen Teil der Wertsteigerung abbekommen würden."

Bildergalerie: Die Formel 1 in Singapur

Auch Sauber-Chefin Monisha Kaltenborn kommentierte die Idee: "Wir hatten diese Diskussion schon in der Vergangenheit. Es ist ein interessanter Vorschlag. Es ergibt Sinn, den Teams diese Möglichkeit zu geben. Letztendlich geht es aber darum, wie hoch der Preis ist und was man dafür bekommt."

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