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Eddie Jordan rät Toto Wolff: Mercedes am besten jetzt verlassen!

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Eddie Jordan rät Toto Wolff: Mercedes am besten jetzt verlassen!
Autor:
Co-Autor: Erwin Jaeggi

Wenn es nach Eddie Jordan geht, könnte Toto Wolff gar keinen besseren Zeitpunkt wählen, um Mercedes zu verlassen - Dafür führt er gleich mehrere Gründe an

Nachdem Toto Wolff zuletzt selbst seinen Rückzug als Mercedes-Teamchef andeutete, glaubt Formel-1-Orakel Eddie Jordan, dass es kaum einen besseren Zeitpunkt dafür geben könnte. "Ich bin sicher, dass er der Situation überdrüssig wird", sagt der Ire im Gespräch mit dem niederländischen Sportkanal 'Ziggo Sport'.

Damit deutet er an, dass Wolff sich mit Mercedes auf dem Weg zum mittlerweile siebten Doppelsieg in der WM befindet: "Er hat all diese Meisterschaften gewonnen und einen Mythos um Lewis Hamilton und das Team geschaffen", so Jordan.

"Im Leben muss man sich daran erinnern, dass es einen sehr guten Zeitpunkt gibt, um auszusteigen, und einen sehr schlechten Zeitpunkt, um auszusteigen. Und eine sehr gute Zeit ist jetzt für Toto. Wenn ich sein Berater wäre, würde ich sagen: 'Verschwinde verdammt noch mal von dort. Bitte, Toto. Nimm das Geld vom Tisch, so gut wird es in Zukunft nicht mehr werden'", richtet er einen Appell an Wolff.

Jordan war es auch, der Spekulationen über einen Mehrheitsverkauf des Mercedes-Teams an Ineos lanciert hatte. Diese Gerüchte wurden von Wolff zwar sofort abgeschmettert. Doch bei 'Ziggo Sport' beschwichtigt Jordan: "Das Einzige, bei dem ich mir wirklich sicher war, ist, dass Ineos das Team kaufen wird - und das gewiss in diesem Paket, mit den Leuten von Mercedes und insbesondere dem Vorstand."

In dem Zusammenhang erinnert er daran, "dass Ola (Källenius; Anm. d. R.), der der neue CEO und Vorsitzende der Gruppe ist, in der Vergangenheit einige Probleme mit Toto hatte". Auch aus dieser Sicht sei Wolff gut beraten, sich umzuorientieren, meint Jordan.

"Und um ganz ehrlich zu sein, Toto steht auf einer Stufe mit Leuten wie Frank Williams, Ron Dennis und all diesen Leuten", sagt der ehemalige Formel-1-Teambesitzer weiter. "Er war sensationell. Es ist also an der Zeit, dass er für sich den nächsten Schritt macht." Zuletzt wurde er mit Aston Martin in Verbindung gebracht.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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