Ein drittes Auto für Max Verstappen? McLaren-Teamchef scherzt in Spa
Nach dem Qualifying zum Großen Preis von Belgien scherzt Andrea Stella, dass man Max Verstappen extra ein drittes Auto bereitstellen müsste
Max Verstappen bei McLaren? Laut Andrea Stella bräuchte man dafür drei Autos
Foto: LAT Images
Glaubt man McLaren-Teamchef Andrea Stella, dann bräuchte man für das Papaya-Debüt eines Max Verstappen ein drittes Auto im Starterfeld: "Es wäre eine faszinierende Möglichkeit, doch wir müssten mit einem dritten Auto an den Start gehen", so seine Worte nach dem Qualifying in Spa.
Selbstverständlich handelt es sich um eine scherzhafte Aussage des Ingenieurs. Schließlich steht derzeit die Frage im Raum, ob der viermalige Weltmeister 2027 für McLaren an den Start gehen könnte.
"Mit mir müsst ihr darüber nicht reden", so Stella. "Das ist etwas für eine höhere politische Ebene, und wenn wir [ein drittes Auto] einsetzen können, dann werden wir diese Option in Erwägung ziehen."
Zwar bekräftigt Stella hier einerseits, dass man mit Lando Norris und Oscar Piastri alles andere als unzufrieden ist, doch trotzdem brodelt die Gerüchteküche rund um den Rennstall aus Woking. Auch die ausweichenden Antworten von Verstappen auf Nachfragen zu seiner Zukunft in der offiziellen Pressekonferenz vor dem Rennwochenende haben nur mehr Öl ins Feuer gekippt.
Die Frage, ob er sich zu seiner Zukunft in der Formel 1 äußern möchte, beantwortete Verstappen am Donnerstag schließlich kurz und knapp mit "Nein", und die Frage, was er zu den zahlreichen Gerüchten rund um seine Zukunft denkt, mit einem "Nichts".
Auch die aktuelle Situation in der Fahrer-Weltmeisterschaft trägt zum regen Rasseln im Blätterwald bei. Eigentlich hat Verstappen beim Rennstall aus Milton Keynes einen Vertrag bis 2028. Doch Rang sieben in der WM-Wertung könnte dem viermaligen Weltmeister den Einsatz einer Ausstiegsklausel ermöglichen.
Zumindest auf der Ardennen-Achterbahn liegen Red Bull und McLaren eng beieinander. Verstappen konnte sich im Q3 den zweiten Platz sichern, dicht gefolgt von Norris auf P3. Zwischen den beiden lagen am Ende weniger als zwei Zehntelsekunden, wobei der amtierende Weltmeister aufgrund einer Startplatzstrafe von Platz 13 in den Grand Prix gehen wird.
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