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"Ein Witz": Fahrer fordern Überprüfung des F1-Strafpunktesystems

Werden Strafpunkte in der Formel 1 ungerecht verteilt? Der Meinung ist zumindest Logan Sargeant - Er sieht Handlungsbedarf und erhält Rückendeckung

"Ein Witz": Fahrer fordern Überprüfung des F1-Strafpunktesystems

Logan Sargeant und Sergio Perez haben sich für eine Überprüfung des Strafpunktesystems der Formel 1 ausgesprochen, nachdem die Verteilung der Punkte auf verschiedene Arten von Strafen bei Fahrern zuletzt für Kritik gesorgt hatte.

So war Sargeant beim Grand Prix von China wegen eines Verstoßes gegen die Saftey-Car-Regeln nicht nur mit einer Zeitstrafe, sondern auch zwei Strafpunkten belegt worden.

Der Williams-Pilot ist jedoch der Meinung, dass das System zu einem "Witz" geworden sei, da schwerwiegendere Fahrverstöße nicht mit Lizenzpunkten bestraft würden.

Auf die Frage, ob das Strafpunktesystem seiner Meinung nach geändert werden müsse, sagt Sargeant: "Ich denke, meine Strafe war extrem frustrierend, wobei die Strafe eine Sache ist. Dafür aber Strafpunkte zu bekommen, war schon ein Witz."

Es gebe viel schlimmere Dinge, die während eines Wochenendes passieren und nur eine Verwarnung erhielten, kritisiert der Amerikaner und nennt dafür auch ein Beispiel.

"Ich hatte Leute, die im Qualifying vor mir langsamer wurden und fast einen großen Crash produzierten, und nichts ist passiert. Aber wenn ich dann gleichzeitig mit jemandem über die Safety-Car-Linie fahre und man es nicht einmal sieht, bekommt man zwei Strafpunkte, und ich denke, das ist keine gute Richtung, in die wir uns bewegen."

Damit ist Sargeant nicht allein. Auch Red-Bull-Pilot Perez ist der Meinung, dass die Strafen, die die Fahrer für ihre Vergehen bekommen, als Konsequenz oft schon ausreichen.

"Wenn man dann noch ein paar Strafpunkte hinzufügt, ist das etwas, das man sich definitiv ansehen sollte - auch vor dem Hintergrund, dass wir jetzt mehr Rennen haben", meint er.

"Wenn man sich die Punkte ansieht, die jeder Fahrer bekommt, dann gibt es viele Punkte, die wahrscheinlich zu hoch sind, aber die Regel ist nun mal da. Trotzdem ist das hoffentlich etwas, das in der Zukunft überprüft werden kann", mahnt Perez.

Eine Anhäufung von zwölf Strafpunkten innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten führt gemäß Reglement zu einer Rennsperre. Aktuell mit zehn Punkten an der Spitze steht Kevin Magnussen von Haas, der zuletzt nach dem Grand Prix von Miami eine Reihe von Punkten kassierte und der Marke für eine Sperre gefährlich nahe kam.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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