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Ein würdiger Abschluss? Ocon spricht über Brasilien-Podium mit Gasly

Esteban Ocon sieht sein Alpine-Podium mit Pierre Gasly am Saisonende 2024 als würdigen Abschluss seiner Zeit beim Team Enstone

Ein würdiger Abschluss? Ocon spricht über Brasilien-Podium mit Gasly

Esteban Ocon und Pierre Gasly standen 2024 in Brasilien auf dem Podest

Foto: LAT Images

Für Esteban Ocon war sein Podium in Brasilien 2024 der perfekte Abschied von Alpine. "Es war ein guter Abschluss für die Zeit bei Alpine" erklärt der Haas-Pilot in einem YouTube-Video auf dem offiziellen Formel-1-Kanal.

Beim chaotischen Regenrennen in Interlagos konnten Ocon und Teamkollege Pierre Gasly sich völlig überraschend auf das Podest schleichen. Im Folgejahr ging der Weg des inzwischen 29-Jährigen in Richtung Haas, während Gasly bis heute für das Team aus Enstone fährt.

"Es gab keine bessere Art des Abschieds", so Ocon. "Ich und Pierre haben in der Welt des Motorsports viel zusammen erlebt. Klar, es ist kein Sieg, aber ein gemeinsames Podium."

Rivalität bei Alpine

Die Rivalität der beiden ist im Paddock kein Geheimnis. Schließlich kennen sich Ocon und Gasly bereits seit Kindertagen. Damals waren die beiden auf und neben der Kartbahn noch gute Freunde, doch seitdem haben sich die beiden Franzosen voneinander entfernt.

Das eine oder andere Tête-à-Tête auf der Rennstrecke hat es in den Jahren beim Team Enstone auch gegeben. Dementsprechend schwierig war ihr Stint als Teamkollegen bei Alpine. Bereits ein Rennen vor Ende der Saison verließ Ocon das Team, womit der Grand Prix von Brasilien sein drittletzter Auftritt für den Rennstall werden sollte.

Er selbst war schon seit 2021 Teil des Teams gewesen und konnte in seiner ersten Saison in Enstone den Grand Prix von Ungarn gewinnen. 2023 stieß Pierre Gasly nach seinem Kapitel bei AlphaTauri hinzu.

Rettung durch Regen

"Es war besonders speziell, weil wir damals wohl in einem der langsamsten Autos waren", fährt Ocon fort. "Am Vortag stand ich im Trockenen auf P17. Dann hat es geregnet."

"Wir sind um fünf Uhr morgens aufgewacht und das Wetter war wirklich wechselhaft. Ich habe mich auf Position vier qualifiziert und konnte das Rennen 15 oder 20 Runden lang anführen, was wirklich unerwartet kam."

Dennoch zog Verstappen an Ocon vorbei und konnte den Grand Prix von Brasilien für sich entscheiden. Heute resümiert der Haas-Pilot: "Das Podium kam so überraschend, dass ich nicht wirklich um den Sieg gekämpft habe. Das bereue ich vielleicht ein wenig. Ich hatte in dem Jahr nur eine einzige Chance auf das Podium, und ich wollte das Auto nicht wegschmeißen."

"Aber wenn ich in dem Jahr in der Lage gewesen wäre, häufiger um das Podium zu kämpfen, dann hätte ich mich mehr gegen Max gewehrt. Schließlich gab es die Chance auf einen Sieg."

"Am Ende war ich froh über Platz zwei. Aber tief in mir fühlte es sich unvollständig an. Da ging mehr, aber es war trotzdem ein tolles Resultat und es war gut, dass wir beide auf dem Podium standen."

Bei Haas muss sich Ocon mit Oliver Bearman auseinandersetzen. 2025 ging das direkte Duell der beiden für den Briten aus. In der aktuellen Wertung liegt Bearman auf dem achten Rang, während Ocon auf dem 16. Platz liegt.

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