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Ein zweites Australien wäre eine "Katastrophe" für die Formel 1

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Ein zweites Australien wäre eine "Katastrophe" für die Formel 1
Autor:
Co-Autor: Franco Nugnes
17.04.2020, 12:04

Die Rennpromoter für den Italien-Grand-Prix in Monza wollen um jeden Preis einen zweiten PR-GAU vermeiden und mahnen daher zur Besonnenheit

Die Formel 1 reist an, aber sie fährt nicht. Keinen Meter. Weil am Vorabend vor der ersten Trainingseinheit zum Saisonauftakt 2020 in Melbourne eine Coronavirus-Infektion bei einem Teammitglied im Fahrerlager festgestellt wird. Der Formel 1 bleibt keine Wahl: Sie muss den Australien-Grand-Prix kurzfristig absagen. Und das soll sich nicht wiederholen.

Angelo Sticchi Damiani als Präsident des italienischen Motorsport-Verbands ACI und als Rennpromoter des Italien-Grand-Prix in Monza stellt in der 'Gazzetta dello Sport' klar: "Wir können es uns nicht mehr leisten, Fehler wie in Australien zu machen, als der Grand Prix abgesagt wurde, obwohl die Öffentlichkeit bereits an die Strecke gekommen war."

Diese Situation sei "ein Rückschlag für alle" gewesen, für die Formel 1, deren Eigentümer Liberty Media, die Rennställe und die Verantwortlichen vor Ort. Und die Rennserie täte gut daran, das nächste Mal umsichtiger vorzugehen, meint er. "Neu zu starten und dann wieder anhalten zu müssen, das käme einer Katastrophe gleich."

Erst einmal die ganze Situation erfassen

Sticchi Damiani mahnt daher zu besonders großer Vorsicht bei der Planung des Formel-1-Comebacks an einer Rennstrecke. Er erklärt: "Wir befinden uns in einer Situation großer Unsicherheit. Da gilt es, vorsichtig und aufmerksam zu handeln."

Priorität müsse haben, "zu verstehen, was in den Austragungsländern passiert sowie in Italien und Großbritannien, wo die meisten Teams ansässig sind", so der Verbandschef. Einzig anhand dieser Informationen ließe sich ableiten, was in den kommenden Monaten möglich sei.

Absagen und Verschiebungen im Motorsport in unserem Coronavirus-Ticker abrufen!

Laut Sticchi Damiani haben sich die Formel-1-Teams übrigens "eine 90-tägige Vorwarnung für den Saisonstart" bei den Verantwortlichen erbeten. Bedeutet: Man will rund drei Monate vorher wissen, wann die Formel 1 ihr nächstes Rennen, ihr erstes in diesem Jahr, bestreiten soll.

Wie die Rennplanung erfolgen kann

Für Sticchi Damiani heißt das, an Grands Prix im Monat Juli sei deshalb kaum zu denken. Dafür wäre es, so sagt er, "schon zu spät". Er könne sich aber vorstellen, dass die Teams diesen Wunsch aufweichen: "Vielleicht überdenkt man das noch einmal, sodass 60 Tage als ausreichend betrachtet werden."

Bis zum Italien-Grand-Prix in Monza, der unter der Verantwortung des ACI mit Sticchi Damiani ausgetragen wird, ist indes noch mehr Zeit: Das Rennen ist für den 6. September veranschlagt. Interessant: In mehreren europäischen Ländern gilt bis einschließlich 31. August ein Verbot von Großveranstaltungen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Urheber Stefan Ehlen