Einen Tag vor Testbeginn: Williams dreht in Bahrain bereits die ersten Runden
Williams hat bereits am Dienstag die ersten Runden in Bahrain gedreht: Carlos Sainz und Alex Albon nutzten den Filmtag, um den FW48 schon einmal vorab zu testen
Der Williams FW48 hat in Bahrain bereits die ersten Runden gedreht
Foto: Williams
Beim Shakedown in Barcelona musste Williams noch aussetzen, doch in Bahrain legte das britische Traditionsteam einen regelrechten Frühstart hin: Bereits am Dienstag, also einen Tag vor Beginn der offiziellen Formel-1-Testfahrten, drehten Carlos Sainz und Alex Albon die ersten Runden im FW48. (So sieht der neue Bolide aus!)
Möglich wurde das, weil Williams einen der erlaubten Joker nutzte: Im Rahmen der sogenannten "Filmtage", von denen jedem Formel-1-Team pro Saison zwei Stück mit jeweils 200 Kilometern zustehen, konnte das Team den FW48 schon einmal vorab testen. Am Montag war bereits Neueinsteiger Cadillac im neuen Design auf der Strecke.
Der erste Funktionscheck war für Williams aber besonders wichtig, denn in Bahrain, wo ab Mittwoch der nächste Formel-1-Wintertest startet, darf das Team keinen Fehlstart hinlegen. Schließlich hatte man bereits den Shakedown in Barcelona ausgelassen, um der Entwicklung einen größeren Zeitrahmen einzuräumen. Nun muss alles klappen.
Williams-Teamchef sieht sich nicht im Nachteil
"Ich wäre viel lieber in Barcelona gewesen. Ich nehme das vorweg", gestand Williams-Teamchef James Vowles offen. "Das war das Ziel. Das war es, was wir vorhatten. Wir haben es nicht erreicht." Dennoch ist der Brite überzeugt, dass sein Team dadurch nicht ins Hintertreffen geraten sei oder einen allzu großen Erfahrungsrückstand habe.
Ein klarer Vorteil: Williams setzt auch in dieser Saison auf Mercedes-Motoren, die in Barcelona einen starken Eindruck hinterlassen hatten. Deshalb seien "ziemlich viele Informationen über das Getriebe und die Antriebseinheit zurückkommen", verrät Vowles.
Allerdings drehte der Williams FW48 am Dienstag in Bahrain auch nicht die allerersten Runden: Das Team war vor einigen Tagen bereits in Silverstone unterwegs, um dort den Shakedown mit einer erlaubten Distanz von maximal 15 Kilometern zu absolvieren. Am Mittwoch werden alle elf Teams zum ersten Mal gemeinsam auf die Strecke gehen.
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