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Kimi Antonelli liefert in seiner erst zweiten Saison Ergebnisse auf Weltmeister-Niveau und setzt neue Maßstäbe in der Formel 1

Einmalige Statistik: Kimi Antonelli übertrifft Schumacher und Häkkinen

Kimi Antonelli mit dem Siegerpokal in Miami 2026

Foto: LAT Images

Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli ist der Mann der Stunde in der Formel 1 - und er schreibt die Rekordbücher der Rennserie neu. Zwar hatten bereits vor ihm Fahrer ihre ersten drei Polepositions oder ihre ersten drei Grand-Prix-Siege jeweils in Folge erzielt, aber bisher war es niemandem gelungen, beide Serien zu vereinen. Das hat Antonelli jetzt geschafft (mehr dazu in der Formel-1-Datenbank!).

"Das ist eine coole Statistik", sagte Antonelli, als er nach dem Grand Prix von Miami auf seine besondere Bestleistung angesprochen wurde. "Ich wusste das gar nicht. Aber ehrlich gesagt will ich gar nicht zu sehr darüber nachdenken. Ich versuche einfach nur den Moment zu genießen. Aber ja, coole Sache!"

Seine erste Poleposition erzielte Antonelli vor eineinhalb Monaten beim Grand Prix von China. Tags darauf gewann er sein erstes Rennen. Bei den folgenden Grands Prix knüpfte Antonelli daran an: Poleposition und Sieg in Japan, Poleposition und Sieg in Miami. Damit ist er nach vier Rennwochenenden 2026 souveräner WM-Spitzenreiter - und ein ernsthafter Titelkandidat.

Was die Statistik über die Antonelli-Leistung sagt

Rein statistisch ist Antonellis Leistung in doppelter Hinsicht ein gutes Omen: Die ersten drei Polepositions in Folge erzielten vor ihm bereits Ayrton Senna 1985 bei Lotus und Michael Schumacher 1994 bei Benetton. Beide wurden später mehrfach Formel-1-Weltmeister, "Schumi" sogar erstmals noch im selben Jahr.

Was aber weder Senna noch Schumacher schafften: ihre ersten drei Grand-Prix-Siege in direkter Folge zu erzielen. Das wiederum gelang Damon Hill 1993 bei Williams und Mika Häkkinen 1997/98 bei McLaren. Auch Hill und Häkkinen wurden Weltmeister: Hill 1996, Häkkinen 1998 und 1999.

Toto Wolff erwartet "viel Erfolg in der Zukunft"

Dass überhaupt nur jeweils zwei Fahrer vor Antonelli eine ähnliche Leistung vollbracht haben und dass diese Fahrer jeweils noch große Erfolge erzielten, dürfte vor allem Mercedes-Teamchef Toto Wolff bestärken: Er setzte sich früh dafür ein, Antonelli bereits als Teenager ins Formel-1-Werksteam zu holen. Dieses Risiko zahlt sich bereits in Antonellis zweiter Saison aus.

Doch Wolff trat nach dem Miami-Grand-Prix auf die Euphoriebremse. Er sagte bei Sky England: "Hoffentlich kann Kimi den Aufwärtstrend weiter fortsetzen. Am wichtigsten ist aber, dass wir jetzt nicht abheben."

Die bisherigen Ergebnisse geben Wolff jedoch Anlass zur Vorfreude auf das, was vielleicht noch folgt: "Kimi hat den Speed. Jetzt kommt auch noch die Erfahrung dazu. Ich denke, wir sprechen hier über viel Erfolg in der Zukunft."

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