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Eklat beim Kartrennen: Ex-Formel-1-Pilot in Texas festgenommen

Antonio Pizzonia wurde am Wochenende in Texas verhaftet - Der ehemalige Formel-1-Pilot wollte laut eigener Aussage seinen Sohn vor einem anderen Mann verteidigen

Ehemaliger Williams-Formel-1-Pilot in den USA verhaftet

Nick Heidfeld, Mark Webber und Antonio Pizzonia vor der Formel-1-Saison 2005

Foto: Getty Images

Der ehemalige Formel-1-Pilot Antonio Pizzonia wurde am vergangenen Wochenende verhaftet. Grund dafür soll ein Vorfall bei einem Kartrennen seines Sohnes Antonio Pizzonia Neto in Texas in den USA gewesen sein.

Während TMZ lediglich berichtet, dass Pizzonia am Samstag wegen Körperverletzung in Gewahrsam genommen wurde, ist in den sozialen Medien ein Video aufgetaucht, das angeblich Pizzonia dabei zeigt, wie er einem anderen Mann einen Tritt in den Rücken versetzt.

Zuvor hatte der Mann einen Kartfahrer hinter einem Zaun, vermutlich Pizzonias Sohn, verbal attackiert. Der Vorfall soll sich auf dem Speedsportz Racing Park in New Caney in Texas in den Vereinigten Staaten ereignet haben.

Dort hat Pizzonias Sohn am Freitag an einem Rennen teilgenommen, das er ursprünglich auf dem neunten Platz beendete. Später wurde Pizzonia junior allerdings für "gefährliches unsportliches Verhalten" disqualifiziert.

Laut der Daily Mail hat sich Pizzonia inzwischen selbst zu dem Vorfall geäußert und bestätigt: "Es gab tatsächlich einen Vorfall, auf den ich heute anders reagiert hätte." Er habe in der Situation den Eindruck gehabt, dass sein Sohn "von einem Erwachsenen unter Druck gesetzt wurde".

"Instinktiv habe ich ihn verteidigt", so Pizzonia, der verrät, dass er inzwischen wieder auf freiem Fuß ist.

Der heute 45-Jährige ging zwischen 2003 und 2005 in der Königsklasse an den Start und sammelte in insgesamt 20 Rennen acht WM-Punkte. Sein Debüt gab er beim Saisonauftakt 2003 in Melbourne für Jaguar, nach elf Rennen ohne einen einzigen Punkt verlor er sein Cockpit allerdings an Justin Wilson.

2004 und 2005 absolvierte er insgesamt neun weitere Rennen für BMW-Williams. Im ersten Jahr ersetzte er den verletzten Ralf Schumacher für einige Rennen, Ende 2005 durfte er dann noch einmal für den verletzten Nick Heidfeld einspringen. Danach endete seine Formel-1-Karriere.

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