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Wie Honda auf die Verstappen-Panne aus Mugello reagiert

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Wie Honda auf die Verstappen-Panne aus Mugello reagiert
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble

Welche Maßnahmen Red-Bull-Antriebspartner Honda ergriffen hat, um weitere Probleme am Formel-1-Antrieb von Max Verstappen zu verhindern

"Ich wollte einfach nur nach Hause", sagte Max Verstappen über den Toskana-Grand-Prix in Mugello. Dort war der Red-Bull-Fahrer schon in der ersten Rennrunde ausgefallen. Einer Kollision war ein technischer Defekt an seinem RB16 vorausgegangen. Entsprechend viel Kritik hatte Red-Bull-Antriebspartner Honda anschließend einstecken müssen.

Nun sagt Honda-Projektleiter Toyoharu Tanabe: "Für uns hatte seit Mugello Priorität, die Ausfallursache von Max zu analysieren." Die Nachforschungen vor dem Russland-Grand-Prix in Sotschi (hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!) hätten gleich "mehrere Fehlerquellen" ergeben. Als Konsequenz modifizierte Honda die Elektronik und die Software seines Antriebs.

"Es ist uns gelungen, Lösungen für jede einzelne dieser Baustellen zu entwickeln", meint Tanabe. "Das sollte sicherstellen, dass der Fehler nicht erneut auftritt."

Verstappen fordert, Honda liefert

Letzteres war die explizite Forderung von Verstappen gewesen. Der Niederländer hatte nach Mugello keinen Hehl aus seiner Enttäuschung über die mangelnde Zuverlässigkeit in diesem Jahr gemacht und erstmals auch einen akuten Lustverlust beklagt.

In Sotschi sagte Verstappen: "Wir hatten drei Ausfälle in neun Rennen. Das ist nicht besonders toll." Ihm sei die Pause im Formel-1-Kalender daher gerade recht gekommen, um ein bisschen Abstand zu gewinnen. "Und jetzt bin ich wieder sehr motiviert, neu zu starten."

Er sei froh über die getroffenen Maßnahmen bei Honda. "Wichtig war, die Probleme zu verstehen", erklärt Verstappen. "Wir können jetzt viel darüber spekulieren. Es ist aber an der Zeit, dass wir es auf der Strecke beweisen."

Sotschi ist kein gutes Pflaster für Red Bull

Ob Sotschi dafür das richtige Pflaster ist? Verstappen hat seine Zweifel. Red Bull hat beim Russland-Grand-Prix nämlich noch nie eine wichtige Rolle gespielt. "Erwartet also keine Wunderdinge von uns", sagt Verstappen. Er werde dennoch versuchen, einen Podestplatz zu erzielen, den ersten von Red Bull in Sotschi.

An Mugello und mögliche weitere technische Stolpersteine verschwende er inzwischen keine Gedanken mehr. "Es ist nie schön, ein Rennwochenende so zu beenden", meint er. "Wir müssen das aber jetzt hinter uns lassen."

Deshalb weicht er weiteren Fragen zum Thema Mugello auch lieber aus und sagt stattdessen: "Immerhin hat mir das Essen dort geschmeckt." Es sei also nicht alles schlecht gewesen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Max Verstappen
Urheber Stefan Ehlen