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Formel 1 Spielberg

Ende der Red-Bull-Dominanz: Für Hamilton "ein Stück weit natürlich"

Russell ist überzeugt vom Ende der Red-Bull-Dominanz, Hamilton davon wenig überrascht: Für die Zukunft wünschen sich die Mercedes-Piloten eine Regeländerung

Ende der Red-Bull-Dominanz: Für Hamilton "ein Stück weit natürlich"

Die Zeiten, in denen Max Verstappen ungefährdet und mit großem Vorsprung vor der Konkurrenz ins Ziel fährt, sind in der Formel 1 anno 2024 augenscheinlich vorbei.

Bei Lewis Hamilton, im Mercedes einst selbst Dauerdominator, hält sich die Verwunderung darüber in Grenzen: "Ich würde nicht sagen, dass ich überrascht bin, ich denke, es ist einfach der Weg, den der Sport geht und wir nähern uns dem Ende dieser Autogeneration", sagt der Rekordweltmeister am Donnerstag in Spielberg.

"Dann passiert es oft, dass die Performance ein bisschen austrudelt und es schwieriger wird Vorteile zu finden. Sie haben für all diese Jahre angeführt und sie haben jetzt auch weniger Entwicklungszeit, es ist also ein Stück weit natürlich, dass die übrigen Leute irgendwann langsam aufholen werden", so Hamilton, der trotzdem findet: "Sie schlagen sich aber immer noch großartig."

Das sieht beim Blick auf die nackten Zahlen auch George Russell so: "Sie haben sieben der ersten zehn Rennen gewonnen! Das sah nicht zu schwierig aus." Dennoch glaubt der Brite aufgrund der eher knappen Natur der jüngsten Ergebnisse auf die Frage, ob die Ära der Dominanz Red Bulls vorbei sei: "Ja, mit Sicherheit."

"Es ist eine großartige Sache, dass es nicht mehr nur eine dominante Kraft da draußen gibt, denn die Leute wollen die Kämpfe auf der Strecke passieren sehen und, dass es die Fahrer miteinander ausmachen", so Russell, "und ich glaube, wenn die Regeln richtig geschrieben sind, dann sollte das Team aufholen können und mehr als ein Auto um den Sieg kämpfen."

Endlich Spannung - aber nur bis 2026?

Spannend werde diese Entwicklung auch mit Blick aufs nächste Jahr, findet Russell: "Ich denke, da könnte uns ein wirklich schöner Kampf um Siege zwischen vier oder sogar fünf Teams ins Haus stehen. Und dann wird für 26 wieder groß durchgewürfelt." Der Mercedes-Pilot erklärt: "Die Geschichte hat gezeigt, dass am Ende einer Regellaufzeit wohl das beste Racing herrscht."

Die Fans freuen sich: Red Bull hat diese Saison viel mehr Konkurrenz

Die Fans freuen sich: Red Bull hat diese Saison viel mehr Konkurrenz

Foto: Motorsport Images

Was die Frage aufwirft, ob es nicht vielleicht schlauer wäre, die Regeln länger oder gar unbegrenzt zu behalten? Dazu sagt Lewis Hamilton: "Ich weiß nicht, ob das eine Lösung ist. Wenn man sich die Vergangenheit anschaut, würde man sagen, dass es man so eine lange Zeit voller Dominanz hatte, dass man etwas verändern will, um etwas Veränderung anzufachen."

Für den Briten ist klar: "Ich denke, wir sind jetzt endlich in einem wirklich spannenden Teil der Saison angekommen, wo die Top-5 so eng beisammen sind, was wir ja von Beginn an sehen wollen. 2026 wird natürlich wieder alles umgeworfen und dann geht das Spiel des Aufholens wieder los für die, die die Ziele verfehlt haben oder sich nicht so gut schlagen wie die Anderen."

Dieser ewig gleiche Ablauf sollte laut Hamilton zumindest mal auf den Prüfstand, findet der Rekordweltmeister: "Natürlich haben Teams am Ende des Feldes mehr Windkanalzeit", gibt Hamilton zu bedenken, doch sollte es 2026 wieder so laufen "wie erwartet" und ein Team mit großem Abstand zum Gejagten werden, so findet Hamilton: "Dann sollten sie es sich nochmal anschauen und sich vielleicht etwas überlegen."

Russell schlägt vor: Punkte statt Position als Kriterium

Teamkollege Russell sieht zum Beispiel Verbesserungspotenzial beim Thema Windkanalzeit: "Es basiert auf der Position statt auf den Punkten. Red Bull hatte zum Beispiel doppelt so viele Punkte wie der zweite in der WM, aber sie kriegen den gleichen Unterschied bei der Windkanalzeit wie Zweiter zu Dritter, wie Ferrari zu Mercedes, obwohl da nur drei Punkte dazwischen lagen", sagt Russell.

Für den Mercedes-Piloten könnte das eine lohnenswerte Änderung sein: "Wenn es vielleicht eher auf den eingefahrenen Punkten basieren würde, als auf der Position, dann würde das schon helfen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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