Sebastian Vettel nicht mehr im Nachteil: Aston-Martin-Updates in Barcelona

Nachdem in Portimao nur Lance Stroll das Aerodynamik-Update bekam, wird nun auch Sebastian Vettel in den Genuss kommen - Portimao zeigt: Es funktioniert

Sebastian Vettel nicht mehr im Nachteil: Aston-Martin-Updates in Barcelona

Sebastian Vettel wird am kommenden Wochenende in Barcelona endlich auch in den Genuss des neuen Aston-Martin-Updates kommen, mit dem in Portimao bereits Teamkollege Lance Stroll unterwegs war. Damit haben in Spanien wieder beide Piloten die gleichen Voraussetzungen.

"Ich werde die gleichen Updates haben, die Lance in Portugal hatte und die er für vielversprechend hielt. Daher freue ich mich darauf, es selbst zu erleben", meint Vettel vor dem vierten Saisonlauf der Formel 1 2021.

Aston Martin hatte in der vergangenen Woche einige Aerodynamik-Upgrades, die sich vor allem um den Unterboden des AMR21 gedreht haben. "Idealerweise möchte man beide Autos gleichzeitig damit ausstatten, aber das ist nicht immer möglich", sagt Performance-Chef Tom McCullough.

"Es braucht etwas Zeit, bis Aero-Updates erfunden, getestet, belegt und hergestellt sind. Sie werden nacheinander produziert, nicht parallel. Daher hat man manchmal nur Zeit, um ein Set herzustellen, bis die Autos zum nächsten Grand Prix transportiert werden", erklärt der Ingenieur, wieso Aston Martin in Portugal nur ein Paket mit an die Strecke gebracht hatte.

"Für das nächste Rennwochenende in Barcelona erwarten wir, genügend Teile produziert zu haben, um beide Fahrzeuge mit dem Aero-Update ausrüsten zu können", so McCullough weiter.

Für Vettel sind das gute Neuigkeiten, denn der Deutsche wartet nach seinem Wechsel von Ferrari auch nach drei Rennen weiter auf seinen ersten WM-Punkt. In Portimao hatte er sich zum ersten Mal nach 16 Rennen wieder in den Top 10 qualifiziert, fiel im Rennen aber auf Platz 13 zurück - knapp vor Teamkollege Stroll.

Trotzdem sagt er: "Im letzten Rennen war klar zu sehen, dass wir eine bessere Pace im Rennen als über eine Runde haben. Wir wollen daher versuchen, uns am Samstag zu verbessern, um uns die beste Chance auf Punkte am Sonntag zu geben."

Denn: Bei Stroll lief es genau andersherum: Er hatte mit Platz 17 ein schlechtes Qualifying - was laut McCullough nichts mit dem Upgrade zu tun hatte - und konnte sich auf Platz 14 vorarbeiten. Das spricht für ihn für die Verbesserungen.

"Man muss kein talentierter Mathematiker sein, um zu erkennen, dass ihre Performances im Rennen arithmetische Gegensätze waren. Der Grund dafür ist, dass Sebastian ohne das Upgrade nicht vor drei anderen Auto bleiben konnte, während Lance mit Upgrades drei Plätze nach vorne kommen konnte", sagt er.

"Unsere Analyse nach dem Rennen hat gezeigt, dass Lance eine bessere Rennpace gehen konnte als Sebastian, was das Ergebnis der Aero-Updates war, die er gut nutzen konnte", so McCullough.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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