Entwicklungsfahrer: Mercedes holt Formel-2-Pilot mit deutschen Wurzeln
Nach Doriane Pin hat Mercedes auch Joshua Dürksen und Anthony Davidson als Entwicklungsfahrer für 2026 bestätigt - Dürksen fährt 2026 in der Formel 2
Joshua Dürksen ist neuer Entwicklungsfahrer bei Mercedes
Foto: Mercedes-Benz
Nachdem Mercedes bereits zuvor bekanntgegeben hatte, dass F1-Academy-Champion Doriane Pin in diesem Jahr zur Entwicklungsfahrerin befördert wird, hat das Team am Montag zwei weitere Entwicklungspiloten für die Formel-1-Saison 2026 bestätigt.
Einer davon ist Formel-2-Pilot Joshua Dürksen. Der 22-Jährige stammt aus Paraguay, hat allerdings deutsche Wurzeln und ging in seinen ersten Jahren im Formelsport auch bereits mit einer deutschen Rennlizenz an den Start.
Seit 2021 fährt er jedoch wieder unter der Flagge Paraguays und holte seitdem unter anderem vier Rennsiege in der Formel 2. Die vergangene Saison im Formel-1-Unterbau beendete er auf Gesamtplatz neun, und auch 2026 wird er wieder in der Formel 2 an den Start gehen.
"Aufgrund seines Rufs als starker Rennfahrer, seiner schnellen Entwicklung und seiner herausragenden Leistungen gilt Dürksen weithin als einer der vielversprechendsten jungen Fahrer auf der internationalen Formelsport-Karriereleiter", heißt es von Mercedes.
"Der Paraguayer wird neben seinem Formel-2-Programm Simulatoraufgaben übernehmen und mehrere Testtage mit älteren Fahrzeugen (TPC) durchführen", kündigen die Silberpfeile an.
Der dritte Pilot im Bunde der Entwicklungsfahrer ist Ex-Formel-1-Pilot Anthony Davidson. Der Brite absolvierte zwischen 2002 und 2008 insgesamt 24 Rennen in der Königsklasse und ist mit bereits 46 Jahren deutlich älter als Dürksen und Pin (beide 22).
Mercedes erklärt: "Der ehemalige Formel-1-Fahrer Anthony Davidson, der maßgeblich an der Entwicklung des Fahrzeugs für die Saison 2026 beteiligt war, wird die Simulatorarbeit weiter unterstützen und auch die Leitung der Simulatorfahrer übernehmen."
Dritter Fahrer des Teams wird derweil Frederik Vesti, der bereits im vergangenen Jahr Ersatzpilot neben Valtteri Bottas war. "Fred sorgt in seiner Rolle als dritter Fahrer für wichtige Kontinuität und technisches Know-how, das uns hinter den Kulissen stärkt", betont Teamchef Toto Wolff.
Laut Mercedes wird der 24-Jährige für das Team im Simulator arbeiten und an den Rennwochenenden persönlich vor Ort sein.
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