Erinnerungen an Gilles Villeneuve

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Erinnerungen an Gilles Villeneuve
08.05.2016, 06:01

Am 8. Mai 1982 kam Gilles Villeneuve im Qualifying zum Grand Prix von Belgien in Zolder ums Leben. Obwohl er nur sechs Rennen gewann, war der Kanadier zweifellos einer der größten Formel-1-Piloten aller Zeiten.

Fotostrecke
Liste

Enzo Ferrari und Gilles Villeneuve

Enzo Ferrari und Gilles Villeneuve
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Foto: : Actualfoto

Der legendäre Enzo Ferrari bezeichnete Gilles Villeneuve stets als seinen "geistigen Sohn".

Ein furchtloser Snowmobil-Fahrer

Ein furchtloser Snowmobil-Fahrer
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Foto: : Eric Gilbert

Die Karriere von Gilles Villeneuve begann mit Snowmobil-Rennen während der Wintermonate in Kanada. Diese reinrassigen Rennfahrzeuge wurden auf vereisten Ovalen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h bewegt.

Formel Atlantic

Formel Atlantic
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Foto: : Guy Bellerive

In den Jahren 1976 und 1977 gewann Gilles Villeneuve zweimal in Folge den Titel in der Formel Atlantic. Das Foto zeigt ihn im Cockpit seines March 75B kurz vor dem Start in Mont-Tremblant.

Erster Einsatz für Ferrari

Erster Einsatz für Ferrari
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Foto: : Guy Bellerive

Sein Formel-1-Debüt gab Gilles Villeneuve beim Grand Prix von Großbritannien 1977 für McLaren. Wenige Monate später wurde der Kanadier von Ferrari unter Vertrag genommen und musste Weltmeister Niki Lauda, der das Team verlassen hatte, ersetzen. Das Foto zeigt Villeneuve im Ferrari 312 T2 beim Grand Prix von Kanada 1977 in Mosport.

Der erste Test mit dem Ferrari 312 T3

Der erste Test mit dem Ferrari 312 T3
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Foto: : Ferrari

Kurz vor dem Start der Saison 1978 absolvierte Gilles Villeneuve auf der Ferrari-Teststrecke in Fiorano den Shakedown des 312 T3. Mit diesem Auto errang er im Oktober jenes Jahres beim Grand Prix von Kanada in Montreal vor heimischem Publikum seinen ersten Grand-Prix-Sieg.

Der Ferrari 312 T4 aus der Saison 1979

Der Ferrari 312 T4 aus der Saison 1979
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Foto: : Giorgio Piola

Aus der Feder von Giorgio Piola stammt diese detaillierte Zeichnung des Ferrari 312 T4 von Gilles Villeneuve aus der Saison 1979. Das Auto wurde von einem Zwölfzylinder-Reihenmotor mit 3 Liter Hubraum angetrieben. Das Getriebe saß transversal im Heck.

Grand Prix von Frankreich 1979

Grand Prix von Frankreich 1979
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Foto: : Jean-Claude Loustau

Gilles Vileneuve, im Cockpit seines Ferrari 312 T4 sitzend, im Gespräch mit seinem Renningenieur Antonio Tomaini.

Einfach zugänglich

Einfach zugänglich
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Foto: : Jean-Claude Loustau

Für seine Fans und andere Mitglieder der Motorsportgemeinde war Gilles Villeneuve stets unkompliziert zugänglich. Das Foto zeigt den Kanadier am Rennwochenende des Grand Prix von Frankreich 1979 im Fahrerlager von Dijon.

Das sagenhafte Rad-an-Rad-Duell

Das sagenhafte Rad-an-Rad-Duell
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Foto: : Renault

Während eben dieses Rennens in Dijon kämpften Gilles Villeneuve und Renault-Pilot René Arnoux auf Biegen und Brechen um den zweiten Platz. Die Video-Aufnahmen dieses Rad-an-Rad-Duells werden oft als das beste Formel-1-Material überhaupt bezeichnet. Das Foto zeigt Villeneuve auf der Verfolgung von Spitzenreiter und Sieger Jean-Pierre Jabouille (Renault).

Gilles Villeneuve vs. Alan Jones

Gilles Villeneuve vs. Alan Jones
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Foto: : David Phipps

Beim Grand Prix der Niederlande 1979 in Zandvoort zeigte Gilles Villeneuve ein unglaubliches Manöver, als er Alan Jones (Williams) auf der Außenbahn der Tarzan-Kurve überholte.

Auch auf drei Rädern schnell...

Auch auf drei Rädern schnell...
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Foto: : David Phipps

Im weiteren Verlauf dieses Rennens in Zandvoort explodierte am Ferrari 312 T4 von Villeneuve der linke Hinterreifen. Der Kanadier zögerte keine Sekunde und entschied sich, den Ferrari auf drei Rädern mit vollem Tempo an die Box zu steuern.

Gilles Villeneuve vs. Alan Jones, Teil 2

Gilles Villeneuve vs. Alan Jones, Teil 2
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Foto: : Williams

Auch beim Grand Prix von Kanada 1979 in Montreal waren Gilles Villeneuve und Alan Jones die Protagonisten. Villeneuve lag in Führung bis ihn Jones in der 51. in der Haarnadelkurve ausbremste und das Rennen anschließend gewann. Die Begeisterung der kanadischen Fans hielt sich in Grenzen.

Der katastrophale Ferrari 312 T5

Der katastrophale Ferrari 312 T5
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Foto: : LBGPA

Der Ferrari 312 T5 aus der Saison 1980 war ein echtes Desaster. Das Auto war langsam und noch dazu unzuverlässig. Als beste Ergebnisse gelangen Gilles Villeneuve nicht mehr als zwei fünfte Plätze in Monaco und Kanada.

Erster Monaco-Sieger mit Turbo-Motor

Erster Monaco-Sieger mit Turbo-Motor
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Foto: : Forix

1981 machte sich Gilles Villeneuve mit seinem Sieg in den Straßen von Monte Carlo zum ersten Monaco-Sieger mit einem Turbo-Motor. Der Kanadier saß im Ferrari 126CK.

Unter Druck bloß keine Schwäche zeigen

Unter Druck bloß keine Schwäche zeigen
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Foto: : International Press Agency

Drei Wochen nach seinem Monaco-Sieg gewann Gilles Villeneuve auch den Grand Prix von Spanien 1981 in Jarama. Trotz Leistungsnachteils seines V6-Turbo hielt der Ferrari-Pilot seine Verfolger bis ins Ziel hinter sich. Villeneuve gewann knapp vor Jacques Laffite (Ligier), John Watson (McLaren), Carlos Reutemann (Williams) und Elio de Angelis (Lotus). Es war der sechste und letzte Grand-Prix-Sieg des lebenslustigen Kanadiers.

Die Villeneuve-Brüder

Die Villeneuve-Brüder
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Foto: : Guy Bellerive

Ein seltenes Foto der Gebrüder Villeneuve: Gilles und Jacques gemeinsam in der Formel 1. Jacques versuchte den Arrows A3 für den Grand Prix von Kanada 1981 in Montreal zu qualifizieren, schaffte es aber nicht.

Der erste Test mit dem Ferrari 126C2

Der erste Test mit dem Ferrari 126C2
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Foto: : Ferrari

Dieses Foto zeigt Gilles Villeneuve beim ersten Test des Ferrari 126C2 für die Saison 1982. In Fiorano mit dabei: Mauro Forghieri, Enzo Ferrari, Tommaso Carletti und Harvey Poslethwaite.

Die Tragödie

Die Tragödie
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Foto: : Rainer Nyberg

Die Saison 1982 begann schlecht für Gilles Villeneuve. Bei den ersten beiden Rennen (Südafrika und Brasilien) fiel er aus. In Imola wurde er unter fragwürdigen Umständen von Teamkollege Didier Pironi geschlagen. Zwei Wochen später verunglückte der Kanadier im Qualifying zum Grand Prix von Belgien in Zolder tödlich, als er nach einem Missverständnis auf den March von Jochen Mass auffuhr. Der Ferrari 126C2 stieg auf. Villeneuve wurde mitsamt des Sitzes aus dem Auto geschleudert und landete im Fangzaun.

Erinnerung am Circuit Gilles Villeneuve

Erinnerung am Circuit Gilles Villeneuve
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Foto: : XPB Images

Die Grand-Prix-Strecke in Montreal trägt seit 1982 den Namen Circuit Gilles Villeneuve. Und diese beiden Worte an der Start/Ziel-Linie werden Jahr für Jahr mit frischem Weiß auf den Asphalt gepinselt.

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