Erst Dreher, dann "großer Schritt": Räikkönen lobt neuen Alfa Romeo

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Erst Dreher, dann
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Co-Autor: Jonathan Noble
18.02.2019, 20:04

Kimi Räikkönen hat sich mit einem Dreher in das neue Formel-1-Jahr eingeführt, danach lief es für den Finnen aber außerordentlich gut

Na das ging für Kimi Räikkönen bei seinem neuen Arbeitgeber Alfa Romeo ja heiter los: Bereits nach sechs Minuten fand sich der Ex-Weltmeister nach einem Dreher im Kiesbett wieder. "Wir scheinen irgendwie nie aus dem Winter zu lernen", scherzt er. "Es ist immer schwierig, unter kalten Bedingungen loszulegen."

Räikkönens Bolide musste nach seinem Missgeschick erst einmal zurück an die Box geschleppt werden, doch danach lief der erste Testtag in Barcelona für den ehemaligen Sauber-Rennstall ziemlich glatt. Das Team konnte den Tag auf dem fünften Rang abschließen (+1,301 Sekunden) und dabei stolze 114 Runden drehen.

"Das Auto hat sich sehr, sehr positiv angefühlt", lobt Räikkönen sein neues Dienstgefährt und spricht sogar von einem "großen Schritt", wenn er es mit dem Sauber vergleicht, den er am Ende des Vorjahres in Abu Dhabi fahren durfte. "Die Jungs haben über den Winter sehr gute Arbeit geleistet, und jetzt haben wir ein Auto, mit dem man arbeiten kann."

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Auch Teamchef Frederic Vasseur spricht von einem "großartigen Tag" für Alfa Romeo, möchte die guten Eindrücke aber nicht überbewerten: "Zu diesem Zeitpunkt der Saison ist jeder Weltmeister", winkt er ab, attestiert seinem Team jedoch eine tolle Arbeit: "Wir hatten keine Probleme mit der Zuverlässigkeit, und wir hatten eine ordentliche Pace", stellt er ein zufriedenes Fazit aus. "Damit können wir recht glücklich sein."

Im Vorjahr war Sauber recht weit von der heutigen Performance entfernt. Damals fehlten Marcus Ericsson mehr als 3,2 Sekunden auf die Bestzeit, zudem schaffte der Schwede nur 63 Umläufe. Dass es jetzt mehr als 100 sind, überrascht Räikkönen aber nicht: "Wir haben erwartet, dass alles glatt läuft", sagt er. "Jedes Team erwartet, viele Runden drehen zu können. Das war vor zehn oder 15 Jahren noch anders."

Mittlerweile werde aber vor der Saison so viel Arbeit in die Boliden gesteckt, dass Zuverlässigkeit kein Thema mehr ist. "Das ist aufgrund der eingeschränkten Testzeit auch wichtig", sagt Räikkönen, der sich im Team bereits sehr wohl fühlt.

 

"Wenn man ein Team wechselt, gibt es immer Zweifel. Es könnte am Anfang schwierig sein, aber bisher war der Übergang ziemlich einfach. Es ist eine tolle Truppe. Sie ist zwar nicht so groß wie bei mir vorher, aber es sind gute Leute und alles läuft gut", so der Finne.

Wohin es ihn 2019 tragen wird, weiß er nach dem ersten Testtag aber auch nicht: "Wir werden sehen, was für ein Auto sie im Winter produziert haben, bisher entspricht es aber unseren Erwartungen", lobt er. "Wohin wir damit kommen: keine Ahnung."

Mit Bildmaterial von LAT.

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