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Erst P3, dann Dreher und Defekt: Was ist die Zeit von Ferrari wert?

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Erst P3, dann Dreher und Defekt: Was ist die Zeit von Ferrari wert?
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Ferrari überraschte im ersten Training mit Rang drei, im zweiten Training gab es zwei Dreher und einen Defekt - Ferrari hofft auf Besserung gegenüber Spa und Monza

Stark begonnen, aber irgendwie auch stark nachgelassen - so kann man den Trainingsfreitag von Mugello aus Sicht von Ferrari beschreiben. Fuhr man im ersten Training am Vormittag noch überraschend auf Rang drei, so stand am Nachmittag lediglich Platz zehn zu Buche - gekrönt mit einem Motorendefekt von Sebastian Vettel nach der Session.

Überhaupt lief die zweite Session am Nachmittag nicht mehr nach Maß. Sebastian Vettel (12.) und Charles Leclerc (10.) legten jeweils einen Dreher hin. "Hier gibt es nicht viel Auslauf, kein Platz für Fehler", sagt Leclerc. "Aber das mögen wir als Fahrer, von daher ist es in Ordnung", sagt der Monegasse.

Sportlich ging es für die Scuderia etwas zurück, nachdem man am Vormittag so gut begonnen hatte. Zwar lag Vettel auch dort nur auf Rang 13, Leclerc konnte mit Rang drei jedoch ein bisschen Hoffnung auf ein gutes 1.000. Rennen bringen. "Das war positiv", sagt er. "Aber auf der anderen Seite müssen wir verstehen, wieso es positiv war. Denn um ehrlich zu sein, war das für alle ein wenig überraschend."

Teamchef Mattia Binotto möchte die Zeit, die sogar für den siebten Tagesrang gereicht hat, nicht überbewerten: "Ich denke, es ist einfach für jeden Fahrer und jedes Team eine neue Strecke. Wenn man auf die Abstände schaut, dann sind diese doch ziemlich groß", sagt er und sieht in unterschiedlichen Herangehensweisen an eine neue Strecke einen Grund dafür.

 

Leclerc hat noch eine andere Idee: "Meiner Meinung nach hat unser Filmtag geholfen, einen Rhythmus für diese Strecke zu bekommen, während es für alle anderen eine neue Strecke war", sagt er. "Vielleicht hat uns das ein wenig geholfen."

Trotzdem hofft man bei der Scuderia, dass man nach den desaströsen Auftritten in Spa und Monza wieder in eine halbwegs vernünftige Form findet: "Unsere Hoffnung an diesem Wochenende ist, dass Monza und Belgien Ausreißer waren. Es ist wichtig, wieder so konkurrenzfähig wie zum Saisonbeginn zu sein", sagt Binotto, will aber erst im Qualifying sehen, wie die wahre Stärke des Autos aussieht.

 

Auch Leclerc ist skeptisch, dass die Form von FT1 die wahre ist: "Im zweiten Training waren wir wieder eher da, wo wir es erwartet haben", sagt er. "Ich glaube aber, dass wir für morgen einen positiven Schritt machen können."

Sebastian Vettel sieht noch einiges an Arbeit vor seinem Team: "Ich bin noch nicht zufrieden", hadert er mit der Balance seines Autos, glaubt aber an Besserung: "Wir können es besser machen, aber es wird ein Kampf", so der Deutsche. "Es ist eine knifflige Strecke, was die Balance angeht, die du brauchst. Ich bin sicher, wir werden einige Kleinigkeiten finden."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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