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Erster Ferrari-Sieg: Nur drei Fahrer brauchten mehr Rennen als Hamilton

Lewis Hamilton hat in seinem 31. Formel-1-Rennen für Ferrari den ersten Sieg geholt, doch die Statistik verrät: Nur drei Fahrer der Scuderia brauchten noch mehr Anläufe

Erster Ferrari-Sieg: Nur drei Fahrer brauchten mehr Rennen als Hamilton

Lewis Hamilton gewinnt im 31. Formel-1-Rennen mit Ferrari

Foto: Getty Getty

Im 31. Anlauf hat es Lewis Hamilton endlich geschafft: Beim Großen Preis von Barcelona-Katalonien 2026 (hier zum Rennbericht!) feiert der Brite seinen lang ersehnten Debütsieg für Ferrari. Ein Blick in die Geschichtsbücher verrät: Nur drei Piloten der Scuderia brauchten noch mehr Geduld bis zu ihrem ersten Triumph in Rot.

Nur knapp vor Hamilton rangiert Carlos Sainz. Der Spanier benötigte 32 Anläufe und damit exakt einen Versuch mehr als der Brite, ehe er sein erstes Rennen für das Team aus Maranello gewann. Genau wie Hamilton blieb auch Sainz in seiner Debütsaison 2021 ohne Sieg, sammelte im Gegensatz zum Rekordchampion aber immerhin vier Podestplätze.

Der Knoten platzte für Sainz erst in seiner zweiten Saison mit der Scuderia, genauer gesagt beim Großen Preis von Großbritannien 2022 in Silverstone. In den darauffolgenden Jahren kamen für den Spanier allerdings lediglich drei weitere Siege im roten Rennanzug hinzu.

Eddie Irvine musste noch länger auf die Erlösung warten. Der Nordire feierte den ersten Ferrari-Sieg erst in seinem 50. Rennen für den Rennstall. Dabei hatte seine Karriere bei den Roten durchaus vielversprechend begonnen: Bei seinem Debüt 1996 fuhr Irvine direkt als Dritter aufs Podium. Es sollte jedoch sein einziger Podestbesuch in jener Saison bleiben.

Auch in den Jahren 1997 und 1998 gelangen dem damaligen Teamkollegen von Michael Schumacher zwar weitere Top-3-Ergebnisse, der Sprung auf den ersten Platz blieb ihm jedoch vorerst verwehrt. Erst beim Saisonauftakt 1999 in Australien durchbrach Irvine die Durststrecke. Im Laufe der Saison sollten drei weitere Siege folgen.

Jean Alesi braucht fast 70 Anläufe zum Ferrari-Sieg

Den unangefochtenen Spitzenplatz in dieser Statistik hält jedoch Jean Alesi. Der Franzose wechselte 1991 als eines der größten Talente seiner Generation zu Ferrari, rutschte dort jedoch in eine sportlich schwierige Phase der Scuderia. Trotz zahlreicher starker Leistungen feierte Alesi seinen ersten Erfolg im fünften Jahr und nach 68 Rennen mit Ferrari.

Der Debütsieg gelang dem Franzosen schließlich erst beim Großen Preis von Kanada 1995 in Montreal. Es war zugleich allerdings auch sein einziger Formel-1-Sieg überhaupt. Nach fünf eher erfolglosen Formel-1-Jahren mit Ferrari kehrte Alesi dem Team den Rücken und wechselte zu Benetton.

Die Gesamtstatistik der Scuderia zeigt jedoch eigentlich ein ganz anderes Bild: Mehr als die Hälfte aller Ferrari-Piloten brauchte weniger als zehn Rennen, um sich erstmals in die Siegerlisten einzutragen. Nicht wenige, darunter Kimi Räikkönen und Fernando Alonso, stürmten sogar schon bei ihrem Ferrari-Debüt direkt auf das oberste Treppchen.

Doch wie viele Rennen brauchten eigentlich Weltmeister wie Michael Schumacher, Sebastian Vettel oder Niki Lauda, um ihren ersten Erfolg in Rot einzufahren? Das verrät unsere große Fotostrecke mit allen Ferrari-Siegern - und der exakten Anzahl an Rennen, die sie bis zu ihrem ersten Triumph mit der Scuderia bereits auf dem Tacho hatten.

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