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Der Formel-1-Auftakt in Melbourne fordert von den Piloten alles ab - Alex Albon und Carlos Sainz finden deutliche Worte für die logistische Grenzerfahrung

"Es zerstört dich": Formel-1-Stars entsetzt über den Saisonstart 2026

Alexander Albon kritisiert die Strapazen zu Beginn der Saison

Foto: Getty Getty

Der Saisonauftakt der Formel 1 in Melbourne ist traditionell ein Highlight im Kalender, doch für die Fahrer und Teams markiert der Große Preis von Australien 2026 den Beginn einer logistischen und physischen Grenzerfahrung. Alex Albon und sein Williams-Teamkollege Carlos Sainz finden für den Start in die Rekordsaison deutliche Worte: "Es zerstört dich."

In der neuesten Ausgabe des Williams-Podcasts Team Torque machten die beiden Piloten ihrem Ärger über die Reisebelastung Luft. Das Problem ist nicht nur die weite Reise nach Down-Under, sondern die darauffolgende Route. Auf den Saisonstart in Australien folgt unmittelbar der Grand Prix von China in Shanghai - ein klassischer Double-Header.

"Es ist interessant, dass Melbourne das erste Rennen ist, denn für unsere innere Uhr ist das alles andere als ideal", erklärt Albon. Während der Wechsel von Australien nach China aufgrund der ähnlichen Zeitzonen noch verkraftbar ist, sorgt die darauffolgende Pause für das eigentliche Chaos im Biorhythmus.

Es geht hin und her

Anstatt in Asien zu bleiben, kehren die meisten Teams und Fahrer in der freien Woche nach dem China-GP zurück in ihre europäischen Zentralen.

Der Reise-Rhythmus im Detail:

- Woche 1: Melbourne (Australien)

- Woche 2: Shanghai (China)

- Woche 3: Rückreise nach Europa

- Woche 4: Suzuka (Japan)

"In dieser freien Woche fliegen wir zurück nach Großbritannien und landen genau in diesem Niemandsland des Jetlags", schildert Albon die Problematik. "Gerade wenn du dich wieder an die europäische Zeit gewöhnt hast, sitzt du schon wieder im Flieger nach Japan - und danach geht es erneut zurück nach Europa."

Auch Sainz am Limit

Carlos Sainz pflichtete seinem Teamkollegen bei und erinnerte daran, dass die Tortur damit noch lange nicht beendet ist: "Und dann haben wir Miami auf der ganz anderen Seite [der Welt]", warf der Spanier ein.

Für Albon ist klar, dass dieser Kaltstart in die Weltmeisterschaft Spuren hinterlässt: "Der Saisonbeginn ist sofort gelaufen. Es zerstört dich physisch. Das geht sicher jedem im Paddock so, aber es ist ein verdammt harter Weg, eine Saison zu beginnen. Man muss sein Schlafmanagement absolut perfekt im Griff haben."

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