Esteban Ocon: Erste Prognose für Formel-1-Saison 2026
Laut Esteban Ocon hat der Mercedes beim Shakedown in Barcelona einen starken Eindruck hinterlassen - Haas sieht er weiter im Mittelfeld, Audi aktuell dahinter
Geht Mercedes als großer Favorit in die Formel-1-Saison 2026?
Foto: Mercedes-Benz
Ein klares Bild von der Hackordnung in der Formel-1-Saison 2026 hat der Shakedown in Barcelona in der vergangenen Woche noch nicht vermittelt. Trotzdem gibt es für Esteban Ocon zumindest bereits erste Anzeichen dafür, dass die Topteams der vergangenen Jahre auch unter dem neuen Reglement vorne bleiben werden.
"Ich denke, es ist noch etwas früh, um über die Hackordnung zu sprechen", stellt der Haas-Pilot zwar klar, "aber wir haben gesehen, dass Mercedes während des gesamten Tests sehr schnell war." Die Silberpfeile spulten in Spanien laut eigenen Angaben zudem 502 Runden ab.
Damit war Mercedes nicht nur schnell, man absolvierte auch mehr Testkilometer als jedes andere Team in der vergangenen Woche. "Wir haben auch gesehen, dass Ferrari in einer sehr guten Position war, Red Bull gut war und McLaren ebenfalls mitmischt", ergänzt Ocon.
Heißt: Die vier Topteams der vergangenen Jahre machten auch beim ersten Test vor der neuen Saison wieder einen guten Eindruck. Zudem habe der Test gezeigt, "dass es in der Gruppe dahinter - VCARB, Alpine und wir selbst - enger werden wird", glaubt Ocon.
"Und etwas weiter hinten liegen derzeit Audi und Cadillac", so der Haas-Pilot, der jedoch noch einmal klarstellt, dass man die weiteren Tests in Bahrain abwarten müsse, um ein klareres Bild von der Reihenfolge zu bekommen.
Keine Prognose gibt Ocon derweil zu Williams und Aston Martin ab. Das Team aus Grove ließ den Shakedown komplett aus, während der Aston Martin AMR26 nur gut einen statt der drei erlaubten Tage absolvierte, weshalb Rückschlüsse auf die Performance dort ebenfalls schwierig sind.
George Russell sagte zu einer möglichen Favoritenrolle bereits, dass diese ihn nicht interessiere. "Um ehrlich zu sein, hat mich das nicht wirklich berührt", so der Mercedes-Pilot, der erklärte: "Wie ich schon seit langem sage, fühle ich mich bereit, um eine Weltmeisterschaft zu kämpfen."
"Und ob es diese Aussagen über uns gibt oder nicht, ändert nichts an meiner Herangehensweise", so Russell.
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