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Esteban Ocon nach P4: Renault R.S.20 "definitiv" ein Schritt nach vorne

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Esteban Ocon nach P4: Renault R.S.20 "definitiv" ein Schritt nach vorne
Autor:
Co-Autor: Valentin Chorunshi
22.02.2020, 11:52

Renault-Neuling Esteban Ocon ist zufrieden mit der ersten Testwoche und zieht ein positives Fazit - Persönlich bereits in Topform, Autobalance noch nicht ideal

Esteban Ocon ist mit seinem ersten Wintertest für Renault zufrieden. Der Franzose konnte sich im Gesamtergebnis nach den ersten drei Tagen auf dem vierten Rang einsortieren, auf die Mercedes-Bestzeit fehlten dennoch 1,3 Sekunden. Viel wichtiger sind für ihn die 190 gefahrenen Runden.

Der R.S.20 sei "definitiv ein Schritt nach vorne", kommentiert Ocon mit einem Lächeln. Er konnte den Renault am Freitagvormittag noch einmal testen, bevor Teamkollege Daniel Ricciardo am Nachmittag übernahm. "Wir konnten ein gutes Gefühl dafür bekommen, wo wir uns noch verbessern müssen."

Renault konnte sich mit 380 absolvierten Runden nur auf Rang sechs der Zuverlässigkeitsskala einreihen. Der Motorhersteller absolvierte gemeinsam mit Kundenteam McLaren außerdem die wenigsten Runden aller Hersteller (803).

Am letzten Testtag der ersten Woche holten die Franzosen in Sachen Kilometer aber noch auf. "Das war immer unser Plan. Wir wollen so viele Runden fahren." Das Testprogramm habe man nicht nur eingehalten, man lag sogar ein wenig vor dem Plan, verrät Ocon.

 

Lag am Donnerstag der Fokus auf der Aerodynamik, so konnte er sich am Freitag mehr aufs Fahren konzentrieren und die Grenzen ausloten. Seine schnellste Zeit setzte Ocon auf dem C4-Pirelli-Reifen, der zweit weichsten Mischung. "Das war ein sehr produktiver Vormittag. Generell sind wir recht glücklich."

Besonders positiv stimmt den 23-Jährigen auch die Zusammenarbeit mit seinem neuen Teamkollegen Daniel Ricciardo. "Wir haben beide eine klare Vorstellung und pushen in dieselbe Richtung." Das Feedback beider Fahrer sei sehr ähnlich ausgefallen.

Für die kommende Testwoche hat sich Renault "einiges" vorgenommen. An der Balance möchte er noch ein wenig tüfteln: "Wir müssen daran arbeiten, wie sich die Balance anfühlt. Da sind wir noch nicht exakt dort, wo wir sein wollen. Daran können wir aber arbeiten."

Sein Wunsch: "Ich würde gerne am letzten Testtag sagen können, dass wir die Balance richtig hinbekommen haben und bereit sind für Melbourne." Persönlich sieht sich Ocon nach einem Jahr Auszeit bereits in Topform. Körperlich sei er "nicht allzu weit" von seinem Ideallevel entfernt. "Ich fühle mich gut und konkurrenzfähig im Auto."

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Mit Bildmaterial von LAT.

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