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Esteban Ocon: Renault hat mich nicht unter Druck gesetzt

Esteban Ocon erklärt, wie ihm Renault-Teamchef Cyril Abiteboul geholfen hat, die schwierigen Zeiten bei seiner Formel-1-Rückkehr vergangenes Jahr zu überstehen

Esteban Ocon: Renault hat mich nicht unter Druck gesetzt

In seinem Formel-1-Comebackjahr brauchte Esteban Ocon einige Zeit, um sich wieder an der Leistungsanforderungen der Königsklasse zu gewöhnen und sich auf ein neues Auto einzustellen, Deshalb war der 24-Jährige bei Renault nicht sofort in der Lage, das abzuliefern, wozu er sich in der Lage fühlte.

Dennoch betont der Franzose: "Ich habe nicht den Druck verspürt, ein Ergebnis erzielen zu müssen oder ein unglaubliches Rennen fahren zu müssen oder so etwas." Die Erleichterung, es beim vorletzten Saisonrennen in Sachir/Bahrain als Zweitplatzierter dann doch noch aufs Treppchen zu schaffen, war trotzdem groß.

Dabei habe ihn das Management stets ermutigt, versichert Ocon. "Ich habe mich kurz vor dem Rennen mit Cyril (Abiteboul, Teamchef; Anm. d. R.) unterhalten und er hat mich auch in schwierigen Momenten immer sehr unterstützt und war sehr positiv."

Wie der Zuspruch von Abiteboul Ocon motivierte

"Er hat mir immer gute Ratschläge gegeben, und es ist gut, wenn so etwas vom Chef kommt, kurz bevor man ins Auto springt. Es bedeutet, dass man entspannt ist und Selbstvertrauen hat", erklärt der Renault-Pilot weiter und sieht einen direkten Zusammenhang zum Podesterfolg mit Platz zwei beim Grand Prix von Sachir.

"Wir hatten kein großartiges Qualifying (Startplatz elf), aber er kam und sagte: 'Schau, es wird ein interessantes Rennen und wir haben eine gute Strategie in der Hinterhand. Du wirst also ein starkes Rennen haben. Nimm dir Zeit, es wird schon laufen. Viel Glück.' Das war alles, was er sagte, aber das war wirklich gut", so Ocon.

Folglich habe er keinen Druck verspürt, sodass er am Ende tatsächlich sein erstes Podium feiern konnte: "Natürlich ist das gut, und ich hoffe, dass die Mannschaft jetzt wirklich sagen kann, dass sie sich in schwierigen Momenten auf mich verlassen kann."

Ricciardo als Vorbild für zweite Saison bei Renault

Neben den ermutigenden Gesprächen mit dem Teamchef hebt Ocon in dem Zusammenhang einen weiteren Faktor als entscheidend hervor - seinen Mehrjahresvertrag. "Es war sehr wichtig, sich seiner Zukunft sicher zu sein, stabil im Kopf zu sein und zu wissen, dass man mit dem Team, für das man fährt, etwas aufbauen kann", erklärt er.

Und das ohne den Druck, sich sofort beweisen zu müssen, um seinen Platz zu behalten. Der Franzose, der früher viel Unbeständigkeit erfuhr, weiß: "Wenn man nur wenig Zeit hat, ist das nicht gut. Dir fehlt dann die Zeit, um dich grundsätzlich weiterzuentwickeln und mit den Leuten um dich herum richtig zu arbeiten."

"Wir haben gesehen, dass es nicht einfach ist, das Team zu wechseln, selbst für Leute, die schon Rennen gefahren sind. Außerdem hatte ich ein Jahr Pause, also musste ich mich erst wieder einarbeiten und auch lernen, mit einem neuen Team zu arbeiten."

Das Ziel für die nächste Saison ist klar definiert: "Ich will auf jeden Fall das machen, was Daniel (Ricciardo) in seinem zweiten Jahr gemacht hat - nämlich einen Schritt nach vorne machen und die Fortschritte fortsetzen, die wir in diesem Jahr gemacht haben. Das ist definitiv das Ziel. Es war also wichtig, seine Zukunft dahingehend zu kennen."

Weitere Co-Autoren: Luke Smith. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Rennserie Formel 1
Urheber Juliane Ziegengeist