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Ex-Ferrari-Ingenieur trauert Titeln hinterher: Alonso fehlten elf Punkte

Ex-Ferrari-Ingenieur Nikolas Tombazis trauert potenziellen Formel-1-Titeln mit Fernando Alonso nach - In drei Jahren fehlten nur elf Punkte

McLaren-Teamchef schwärmt: Norris in Mexiko wie Alonso 2012 in Valencia

In den Jahren 2007, 2010 und 2012 schrammte Fernando Alonso mit zweimal Ferrari und einmal mit McLaren - also dreimal ... nur knapp am Formel-1-Titel vorbei. Hätte er in diesen drei Jahren elf Punkte mehr gesammelt, hätte er statt der zwei Titel, die er mit Renault in den Saisons 2005 und 2006 gewann, jetzt fünf in der Tasche. Ingenieur Nikolas Tombazis, der hauptsächlich für Ferrari, aber auch McLaren und Red Bull tätig war, spricht von "Schlüsseltraumata", die durch die verpassten Meisterschaften entstanden seien.

"Wir waren zweimal so nah dran", sagt der Grieche, der heute als Technischer Direktor für Formel 1 beim Automobil-Weltverband FIA arbeitet, gegenüber F1: Beyond the Grid. "Ich bedauere es sehr, dass wir ihm nicht das Auto gegeben haben, das er für den Gewinn der Meisterschaft gebraucht hätte. Auch wenn es knapp war, Red Bull hat uns damals geschlagen. Vom Talent her hätte Fernando viel mehr Titel holen müssen."

Mit 42 Jahren gehört der Spanier mittlerweile zu den alten Hasen in der Formel 1, doch Tombazis ist überzeugt, dass Alonso das Zeug zu einem dritten Titel hat. Dennoch trauert er noch immer den verpassten Chancen vor rund zehn Jahren hinterher: "Wenn wir die Saisons analysieren, sehen wir verschiedene Gründe, warum wir nicht so gut waren. Wir haben damals die Auspuffanlage nicht richtig hinbekommen."

Damals, so Tombazis, habe es Gespräche zwischen der Chassis- und der Motorenabteilung bei Ferrari gegeben, um das Maximum aus dem Auspuff herauszuholen. "Wir haben es nie geschafft, einen so starken Abgasstrom zu erzeugen wie die anderen Motoren", erklärt der Ingenieur. "Das hat damals die Meisterschaft entschieden."

Wenn Alonso damals elf Punkte mehr in den richtigen Rennen geholt hätte, wäre er jetzt fünfmaliger Weltmeister. "Es weckt mich nachts nicht auf, aber es gibt ein paar Schlüsseltraumata in meiner Karriere, die mich immer noch nerven", so Tombazis. "Abu Dhabi gehört dazu." Tombazis musste einige Rückschläge einstecken und spricht von einer Kette von Albträumen, die ihn verfolgen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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