Ex-Teammanager von McLaren: „Halo wäre Ende des Monoposto-Rennsports“

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Ex-Teammanager von McLaren: „Halo wäre Ende des Monoposto-Rennsports“
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
16.08.2016, 16:43

Der frühere Teammanager des Formel-1-Traditionsteams McLaren, Jo Ramirez, hält den umstrittenen Cockpitschutz Halo für einen Bruch mit der DNS der Formel 1.

Pierre Gasly, Red Bull Racing RB12, Testfahrer, mit Halo
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, mit Halo 2
Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H, mit dem Cockpitschutz Halo 2
Pierre Gasly, Red Bull Racing RB12, Testfahrer, mit Halo
Pierre Gasly, Red Bull Racing RB12, Testfahrer, mit Halo

Ramirez findet deutliche Worte: „Halo wäre ein Desaster. Es wäre das Ende des Monoposto-Rennsports. Ich mag es überhaupt nicht.“

„Wenn die Fahrer es haben wollen, dann sollen sie in Le Mans LMP1-Prototypen fahren“, meint der Mexikaner, der von 1984 bis 2001 in leitender Funktion für McLaren tätig war.

Laut Ramirez fahre die Gefahr in der Formel 1 ständig mit. „Der Sport muss ein gewisses Risiko beinhalten“, sagt Ramirez und fügt hinzu: „Sie wollen das gesamte Risiko aus dem Sport entfernen. Die Formel 1 birgt nahezu kein Risiko mehr.“

Deshalb hoffe er inständig, dass die Einführung von Halo nicht nur verschoben wird – die Formel 1 wird den Cockpitschutz frühestens 2018 verbindlich einsetzen –, sondern dass die „wirklichen Racer“ wie Bernie Ecclestone, Niki Lauda und Lewis Hamilton die Einführung komplett verhindern.

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