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Experte warnt: Red Bull könnte das Benetton-Schicksal drohen

Karun Chandhok glaubt, dass Red Bull ohne Max Verstappen ein großer Absturz bevorstehen würde - Er vergleicht die Situation mit Benetton in den 1990er-Jahren

Chandhok: Red Bull ohne Verstappen wie Benetton ohne Schumacher

Michael Schumacher gewann mit Benetton 1994 und 1995 zweimal den WM-Titel

Foto: LAT Images

Max Verstappen fährt zumindest auch 2026 weiterhin für Red Bull. Das dürfte in Milton Keynes für große Erleichterung sorgen, denn Experte Karun Chandhok glaubt, dass den Bullen im Falle eines Abgangs des Niederländers der Sturz in die Bedeutungslosigkeit drohen könnte.

"Es gibt etwas Grundlegendes, das an der Konstruktion oder Funktionsweise dieses Autos für andere Fahrer nicht stimmt. Es ist so sehr auf Max zugeschnitten. Das erinnert an die Zeiten von Michael Schumacher und Benetton", so Chandhok vor einigen Wochen bei Sky.

Der heutige Experte und ehemalige Formel-1-Pilot erinnert daran, dass es seit Daniel Ricciardo, der Red Bull nach der Saison 2018 verließ, kein Teamkollege mehr geschafft habe, auch nur ansatzweise mit Verstappen mitzuhalten. Stattdessen verschliss Red Bull seitdem reihenweise Piloten.

Pierre Gasly hielt 2019 gerade einmal rund eine halbe Saison an der Seite von Verstappen durch, bevor man ihn zurück zum damaligen Toro-Rosso-Team schickte. Alexander Albon brachte es danach immerhin auf rund anderthalb Jahre, Sergio Perez auf vier Saisons.

Doch nachdem auch der Mexikaner am Ende seiner Zeit bei Red Bull kein Land mehr gegen Verstappen sah, wurde er zur Saison 2025 durch Liam Lawson ersetzt - der allerdings nach gerade einmal zwei Rennen selbst schon wieder gegen Yuki Tsunoda ausgetauscht wurde.

"Wenn Max geht, muss das gesamte Team die Art und Weise überdenken, wie sie ihre Autos für andere Fahrer konstruieren", glaubt Chandhok daher. Denn Fahrer wie Albon oder Gasly hätten nach ihrem Red-Bull-Abschied gezeigt, dass sie keine schlechten Piloten seien.

Schumacher ähnlich überlegen wie Verstappen

Albon liegt im internen Williams-Duell gegen Carlos Sainz aktuell mit 54:16 WM-Punkten überraschend klar vorne, Pierre Gasly macht bei Alpine ebenfalls eine starke Figur und konnte 2020 für AlphaTauri in Monza sogar bereits einen Grand-Prix-Sieg holen.

Für Chandhok steht daher fest, dass das Problem bei Red Bull eher das Auto ist. "Ich denke, gute Fahrer sind anpassungsfähig, aber ich finde das Beispiel von Red Bull sehr extrem", so der Experte, den das an die 1990er-Jahre und das Benetton-Team erinnert.

Mit dem Team aus Enstone gewann Michael Schumacher 1994 und 1995 seine ersten beiden WM-Titel. Seine Teamkollegen (unter anderem ausgerechnet Max Verstappens Vater Jos) konnten in dieser Zeit allerdings nie mit dem Deutschen mithalten. 1994 gingen 92 der insgesamt 103 Benetton-Punkte auf "Schumis" Konto.

Ein Jahr später hatte Schumacher die Nase gegen Johnny Herbert mit 102:45 Punkten ebenfalls noch recht klar vorne. Die Konsequenz: Nachdem der Deutsche das Team 1996 in Richtung Ferrari verließ, versank Benetton mehr und mehr im Mittelmaß.

In den sieben Jahren nach Schumachers Abschied holte man lediglich noch einen einzigen Sieg durch Gerhard Berger 1997 in Hockenheim. Weltmeister wurde das Team aus Enstone erst 2005 mit Fernando Alonso am Steuer wieder. Da war der Name Benetton bereits verschwunden und das Team ging als Renault an den Start.

Chandhok rät Fahrern von Wechsel zu Red Bull ab

Und auch zu einer anderen Rennserie zieht Chandhok einen Vergleich: "Man hört es oft in der MotoGP, wo Fahrer oft sagen, dass ein bestimmtes Motorrad und ein bestimmter Stil für einen Fahrer gebaut sind und es lange dauert, bis sich andere Fahrer daran gewöhnen."

Als Beispiel nennt er hier Ducati. 2007 wurde Casey Stoner für die Italiener Weltmeister, anschließend dauerte es 15 Jahre, bis Francesco Bagnaia den WM-Titel 2022 wieder zurück nach Bologna holte. Selbst Stars wie Valentino Rossi verzweifelten im Zeitraum nach Stoners Abschied an der Ducati.

Daher würde Chandhok aktuell auch keinem Fahrer zu einem Wechsel zu Red Bull raten. "Wenn ich [Isack] Hadjar wäre, würde ich versuchen, meinen Platz bei Racing Bulls zu behalten und dann versuchen, einen Vertrag zum Beispiel bei Ferrari oder Aston Martin zu bekommen", betont er.

Und selbst in Richtung der erfahreneren Piloten sagt der Experte: "Ich halte es für etwas riskant, wenn einer der Top-Fahrer dort anheuern würde, denn das Auto scheint die Anforderungen an den Fahrer bis an eine extreme Grenze zu treiben."

Red Bull dürfte daher alles daran setzen, dass Verstappen seinen kompletten Vertrag bis 2028 erfüllen wird.

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