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Experten sehen Mercedes-Vorteil für 2026 - doch Toto Wolff hat Zweifel

Neue Regeln, alte Stärke? Während Experten Mercedes in der Formel 1 2026 vorn sehen, warnt Toto Wolff vor Selbstläufern: "Glas ist immer halb leer"

"Notorischer Pessimist" Toto Wolff dämpft Erwartungen an Mercedes

Findet Mercedes unter dem neuen Reglement zu alter Stärke zurück?

Foto: LAT Images

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat auf die Prognosen reagiert, wonach der Rennstall aus Brackley in der Formel-1-Saison 2026 besonders stark aufgestellt sein wird. Während viele Experten aufgrund der historischen Stärke des Teams im Motorenbereich eine Rückkehr in die Erfolgsspur erwarten, übt sich der Österreicher in Zurückhaltung.

"Nun, ich würde das sehr hoffen. Aber ich bin ein notorischer Pessimist und das Glas ist bei mir immer eher halb leer als halb voll", erklärt der Mercedes-Teamchef in einem Video-Debriefing des Teams.

Die Saison 2026 markiert den Beginn einer neuen Ära in der Königsklasse. Das technische Reglement schreibt eine neue Generation von Hybrid-Antrieben vor, bei der die Leistung zu gleichen Teilen aus dem Verbrennungsmotor und der elektrischen Komponente gewonnen wird.

Da Mercedes die erste Hybrid-Ära von 2014 bis 2021 nach Belieben dominierte und in diesem Zeitraum acht Konstrukteurs- sowie sieben Fahrertitel mit Lewis Hamilton und Nico Rosberg einfuhr, liegt die Vermutung nahe, dass die Silberpfeile auch den nächsten Regelumbruch meistern werden. Wolff warnt jedoch vor übertriebenen Erwartungen.

Zwar habe man sich sowohl für die Antriebseinheit als auch für das Chassis interne Ziele gesetzt, doch eine Garantie für den Erfolg sei das nicht. "Waren diese Ziele ehrgeizig genug? Haben wir einen Kniff übersehen? Wird unsere Ausführung so fehlerfrei sein, wie sie sein sollte? Ich weiß es nicht", räumt Wolff ein.

Erste Aufschlüsse über das Kräfteverhältnis erwartet Wolff erst sehr spät in der Vorbereitung. Man werde bei den Testfahrten Ende Januar und anschließend in Bahrain erste Anzeichen der Performance-Balance sehen. Der Schlüssel zum Erfolg liege jedoch laut Wolff in der "stetigen Weiterentwicklung der Werkzeuge im Laufe der Saison".

TV-Expertin Collins sieht Vorteil durch Kundenteams

Die ehemalige Strategin und heutige TV-Expertin Bernie Collins sieht indes einen strukturellen Vorteil für Mercedes. Wie sie bei Sky Sports F1 anmerkte, wird Mercedes 2026 Antriebseinheiten für drei Kundenteams liefern. Neben McLaren und Williams wird dann auch Alpine mit Aggregaten aus Brixworth an den Start gehen. Dies verschaffe dem Hersteller mehr Möglichkeiten zum Datensammeln und Lernen.

"Ich denke, der Status quo zwischen den Teams wird sich ändern, denn es wird davon abhängen, wer den Motor richtig hinbekommt und wer nicht", so Collins. Die Wahrnehmung im Fahrerlager sei derzeit, dass jene Teams, die auf Mercedes-Motoren setzen, an die Spitze gelangen werden. "Aber wir wissen es nicht. Wir haben sie noch nicht gegeneinander verglichen", mahnt Collins zur Vorsicht.

Dennoch sei die breite Aufstellung ein Trumpf. Collins argumentiert: "Sie haben drei Teams, die sie beliefern. Sie werden also viel schneller lernen als Honda, die nur ein einziges Team beliefern." Honda wird ab 2026 exklusiver Partner von Aston Martin sein.

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