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Formel 1 2017: Entwicklungstempo von Renault macht Sainz Hoffnung

Das Entwicklungstempo von Renault in der Formel 1 lässt Carlos Sainz Jr. strahlen: Der junge Spanier freut sich bereits darauf, wenn ein "Kindheitstraum" wahr wird.

Adam Cooper

Adam Cooper

Bearbeitet: 24.09.2017, 10:45

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Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12, Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team RS17

Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team RS17

Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR12

Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso

Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team RS17

Cyril Abiteboul, Renault Sport F1, Geschäftsführer

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team, after Q2

Funkenflug: Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team RS17

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS17

Nico Hulkenberg, Renault Sport F1 Team RS17

Carlos Sainz im Renault R25

Carlos Sainz im Renault R25

Carlos Sainz im Renault R25

Sainz war in seiner bisherigen Formel-1-Karriere stets für das Red-Bull-Nachwuchsteam Toro Rosso angetreten. In seiner 4. Formel-1-Saison wird er auf Leihbasis zum Werksteam von Renault wechseln und dort Jolyon Palmer ersetzen.

Obwohl die französische Mannschaft in der Konstrukteursweltmeisterschaft 10 Punkte hinter seinem aktuellen Arbeitgeber liegt, macht sich Sainz keine Sorgen. Vielmehr blickt er dem neuen Kapitel freudig entgegen. Besonders Renaults Fortschritte seit der werksseitigen Rückkehr ermutigen ihn dabei.

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"Renault war über weite Strecken der Saison das viertschnellste Team", lobt Sainz den neuen Arbeitgeber. "Aber auch die Entwicklung, die sie in dieser Saison zurückgelegt haben, stimmt mich zuversichtlich. Es zeigt, wie viel Arbeit sie in das Projekt stecken."

"Ich verfolge genau, was bei ihnen passiert, schließlich haben sie den gleichen Antriebsstrang wie wir bei Toro Rosso. Deshalb weiß ich, wie sehr sie sich nach vorne entwickelt haben."

Der junge Spanier glaubt, dass der Wechsel zu Renault auch seiner Karriere eine neue Dynamik verleihen wird. Vor allem der Status als Werksfahrer ist aus seiner Sicht eine großartige Entwicklung.

"Wenn ein Pilot Werksfahrer wird, dann ist das ein großer Schritt für ihn. Man wird Teil von etwas ganz Großem. Das bezieht sich nicht nur auf den Motorsport, sondern auf die gesamte Firma", so der begeisterte Nachwuchsfahrer.

"Vor allem möchte dieser Hersteller auch Weltmeister werden. Sie haben mir das Vertrauen geschenkt und sind überzeugt, dass wir dieses Ziel gemeinsam kurz- bis mittelgfristig erreichen werden."

"Der Weg dorthin ist schwierig und deshalb möchte ich ihnen gerne dabei behilflich sein, in der Saison 2018 den nächsten Schritt zu tun. Wir werden sehen, ob wir die 4. Position verteidigen müssen oder den 3. Platz in der Gesamtwertung angreifen können. Darüber haben wir noch nicht gesprochen."

"Ich möchte möglichst viele Punkte für sie erreichen und zusammen mit Nico das nächste Level erreichen."

Renault-Cockpit als "Kindheitstraum"

Mit der Berufung in das Renault-Werkscockpit erfüllt sich laut Sainz auch ein lang gehegter Kindheitsraum. Als Kind habe er Fernando Alonso nachgeeifert, jetzt fahre er selbst für das Team aus Enstone.

Im Oktober 2006 war der damals 12-jährige Sohn der Rallye-Legende Carlos Sainz Sr. im Cockpit des Renault R26 von Fernando Alonso gesessen. Damals hatte sein Vater Demorunden im Weltmeisterauto der Saison 2006 gedreht. Dieses Erlebnis hat den jungen Spanier nachhaltig geprägt, wie er jetzt zugibt.

Fotostrecke: Familienduell Sainz vs. Sainz Jr.

"Das macht mich am glücklichsten", schwärmt Sainz. "Es war immer mein Kindheitstraum, für Renault zu fahren. Es ist ein Team, dass sich auf dem Weg nach vorne befindet und hochmotiviert ist. Sie wollten mich schon seit der Mitte des Jahres 2016."

"Fernando Alonso hat mich mit der Formel 1 infiziert. Seine Siege zu sehen, das hat mich motiviert. Jetzt fahre ich für dasselbe Team wie er früher. Es ist wie 2003, damals zeigte ihre Formkurve auch nach oben."

"Ich werde ihnen immer dankbar sein, dass sie jetzt ihr Vertrauen in mich setzen. Sie haben so lange um mich gekämpft und mir all das ermöglicht."

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