Formel 1 2017: Lewis Hamilton seit Rosberg-Rücktritt nicht derselbe

Laut Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist der Rücktritt von Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg der Grund, warum Lewis Hamilton ein anderer Mensch geworden ist.

Formel 1 2017: Lewis Hamilton seit Rosberg-Rücktritt nicht derselbe
Nico Rosberg im Fahrerlager
Nico Rosberg
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1; Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08
Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08

Während Hamilton mit Ferrari-Pilot Sebastian Vettel um den F1-Titel im Jahr 2017 kämpft, sei Wolff aufgefallen, wie sehr sich der Mercedes-Fahrer in dieser Saison verändert habe.

Der Schlüssel sei der Rücktritt von Rosberg, da es dadurch keinerlei Anfeindungen mehr im Team gibt.

"Die Dynamik hat sich verändert", erklärte Wolff. "Es war aber ein positiver Effekt, als sich die Dynamik zwischen Lewis und Nico von einer Freundschaft zu einer Rivalität, von einer Rivalität zu einem Streit und dann von einem Streit zu einer Feindschaft entwickelt hatte."

"Da die beiden eine solch entscheidende Rolle spielten, hat sich das natürlich aufs Team übertragen. Letztendlich ging es für uns nur noch darum, mit der Situation umzugehen. Man konnte sehen, dass es 2 Seiten in der Garage gab, weil die Teams in die Rivalität reingezogen wurden. Das ist nun Vergangenheit."

"Lewis Entwicklung ist wirklich beeindruckend. Er hat verstanden, was es heißt, ein Teil des Teams zu sein. Viele Leute zählen darauf, dass er die richtige Einstellung hat."

"Über den Winter ist eins klar geworden: Lewis ist kein Auftragnehmer mehr. So nennen wir Teams die Fahrer. Er ist zu einem authentischen Teammitglied geworden."

"Er fühlt sich auch als Teil des Teams. Er versteht, wie die Mannschaft denkt und dass wir uns gegenseitig helfen, auch wenn es mal schwierige Zeiten gibt."

"Valtteri [Bottas] spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie respektieren sich gegenseitig. Es gibt keine Streitigkeiten und beide verstehen sich gut."

"Auch Lewis freut sich in seiner Weise darüber, dass Valtteri sich schnell eingewöhnt hat. Lewis ist schon lange im Team und hat bereits 3 Titel gewonnen. Das weiß Valtteri."

"Wie ich bereits gesagt habe, müssen die Piloten im Team nicht immer glücklich sein. Streit zu haben, ist auch mal wichtig. Schwierige Charaktere fragen schwierige Fragen. Diese schwierigen Fragen bringen einen dazu, noch mehr zu leisten. Schwierige Situationen machen uns besser."

"Deshalb möchte man nicht in einer Komfortzone sein. Das passiert uns aber auch nicht. Das Team führt weiterhin rege Diskussionen. Es gibt dabei aber keine Feindseligkeit. Es ist so viel besser."

Die Rolle von Rosberg

Seit dem Rücktritt von Rosberg habe Wolff auch einen anderen Input beobachtet, den die Fahrer den Ingenieuren geben. Immerhin war das eine der größten Stärken von Rosberg.

"Nico hat in der Entwicklung des Teams eine wichtige Rolle gespielt", fügte Wolff hinzu. "Er hat Lewis an seine Grenzen getrieben. Beide haben sich gegenseitig gepusht. Deshalb haben wir auch so gute Resultate erzielt."

Bildergalerie: Lewis Hamilton in Monte Carlo 2017

"Wenn einer der beiden Fahrer einen schlechten Tag hatte und nicht die richtigen Einstellungen für das Auto fand, hat es einfach der andere getan. Dann haben sie sich auch gegenseitig geholfen. Nico hatte eine Einstellung wie ein Ingenieur. Das hat unserer Entwicklung sehr geholfen. Das fehlt uns natürlich."

"Wir haben trotzdem den besten Ersatz gefunden, den es gibt. Valtteri ist ein sehr rationaler, intelligenter und erfahrener Rennfahrer. Er hat bereits über 80 Rennen in der F1 bestritten und gezeigt, dass er schnell sein kann."

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