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Formel 1 2017: Mercedes-Motor im Qualifying Maß aller Dinge

Laut Valtteri Bottas habe der Mercedes-Motor im Qualifying noch immer Vorteile gegenüber den Ferrari-Antrieben. Der Abstand zwischen den beiden F1-Topteams sei jedoch geschrumpft.

Jonathan Noble

Jonathan Noble

Bearbeitet: 16.06.2017, 12:13

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Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

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Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08

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Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1

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Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W08, Max Verstappen, Red Bull Racing RB13, Valtteri Bottas, Mercedes

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Seit der Einführung der Hybrid-Motoren im Jahr 2014 ist der Mercedes-Antrieb das Maß aller Dinge in der Königsklasse. Ferrari hat es jedoch geschafft, in den vergangenen Jahren immer weiter auf den deutschen Hersteller aufzuholen.

Während Ferrari-Kunde Haas früher im Jahr verkünden ließ, dass Ferrari Mercedes in Sachen Motorenleistung überholt habe, ist Bottas anderer Meinung.

Gegenüber Motorsport.com kommentierte der Finne den Abstand zwischen Ferrari und Mercedes: "Es ist ein ein kleiner Abstand, wenn es überhaupt einen gibt."

"Ferrari ist nicht stärker als wir, aber wir bewegen uns auf nahezu demselben Level. Im Qualifying sind wir noch etwas stärker. Der Vorsprung ist aber sehr klein."

Die nur geringen Leistungsunterschiede der Motoren und die wettbewerbsfähigen Chassis von Mercedes und Ferrari haben zur Folge, dass kleine Dinge ausschlaggebend sind, welches Team das Rennen gewinnt.

In Kanada hatte Mercedes beispielsweise einen Vorteil aufgrund des verbesserten Treibstoffs von Petronas, wodurch es zu einem kleinen Leistungszuwachs kam.

"Wir hatten neuen Sprit und deshalb etwas mehr Leistung", fügte Bottas hinzu. "Als Fahrer fühlt man das. Es ist eine kleine Sache, aber in der F1 sind die kleinsten Details ausschlaggebend, vor allem im Kampf gegen Ferrari."

Mehr zum Thema:

"In manchen Qualifyings bin ich hinter Sebastian Vettel gelandet. Uns trennten nur wenige Hundertstel oder Tausendstel. Daher hilft uns alles, um den Kampf zu gewinnen."

Laut Bottas habe weder Mercedes noch Ferrari etwas gezeigt, was darauf hindeuten würde, dass eines der Teams in naher Zukunft die Spitze für sich allein beanspruchen würde.

Bottas blickte auf das nächste F1-Rennen in Baku: "Es wird wieder ein enger Kampf mit Ferrari. Das ist ein Trend, der sich auch in den kommenden Rennen bestätigen wird. Das ist das einzige, was ich sagen kann."

Bildergalerie: Valtteri Bottas in Montreal

"Es wird wieder nur um einige wenige Hundertstel gehen. Wichtig ist, dass alles funktioniert und man in Baku ein fehlerfreies Wochenende hinlegt."

Mit Informationen von Franco Nugnes

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