Formel 1 2017: Signifikante Änderungen an der Rennstrecke in Monaco

Für den Grand Prix von Monaco wurden am Kurvenausgang am Schwimmbad neue Kerbs angebracht, die das Schneiden der Kurve verhindern sollen.

Die enge Rechts-Links-Schikane galt in der Vergangenheit als eine der schwierigsten Passagen auf der legendären F1-Strecke. Die Piloten nutzten die alten Randsteine, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Eine von vielen Änderungen an der Strecke für das Jahr 2017 sind die gelben, aggressiveren Kerbs, die dem Schneiden der Kurve ein Ende setzen sollen, indem die Fahrzeuge beim Überfahren der Randsteine beschädigt oder in die Luft geschleudert werden würden.

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Schon beim Formel-E-Rennen in der vergangenen Woche waren die Kerbs eingesetzt worden. Den Piloten wurde gesagt, dass sie auf sichere Art und Weise wieder zurück auf die Strecke fahren sollten, wenn sie diese Kurve schneiden müssen.

Damit die Fahrer ein noch geringeres Risiko an dieser Stelle eingehen, wurde zudem eine Bodenschwelle gebaut, die etwas 3 Meter von der TecPro-Mauer entfernt und parallel zur Strecke verläuft. Sie soll die Fahrer dazu zwingen, abzubremsen, wenn sie in der Kurve abkürzen.

Neuer Asphalt

Neben den Bodenschwellen und Kerbs werden die Fahrer in Monaco mit einem völlig neuen Bodenbelag zu kämpfen haben.

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Der neue Asphalt reicht von der letzten Kurve bis zum Kurvenausgang der Sainte Devote, vom Kasino bis zum Eingang Portiers, vom Ende des Tunnels bis zum Kurveneingang der Schikane und von der Tabac-Kurve bis zum Schwimmbad.

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Rennserien Formel 1
Veranstaltung Monte Carlo
Rennstrecke Circuit de Monaco
Artikelsorte News
Tags f1, formel 1, monaco