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FIA: F1-Fans werden sich dank Aero-Anbauten an Halo gewöhnen

Charlie Whiting, der Renndirektor des Automobil-Weltverbands (FIA), sagte, die Fans würden sich schnell an die Formel-1-Boliden mit Halo im Jahr 2018 gewöhnen. Zudem sollten sie erst die finale Version des Cockpitschutzes abwarten.

Adam Cooper

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Bearbeitet: 27.07.2017, 15:35

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Felipe Massa, Williams FW38, mit Cockpitschutz Halo

Kevin Magnussen, Renault Sport F1 Team RS16, mit Cockpitschutz Halo

Felipe Massa, Williams FW38, mit Cockpitschutz Halo

Kevin Magnussen, Renault Sport F1 Team RS16 mit dem Halo-Cockpitschutz

Renault F1 Team RS16 mit Cockpitschutz Halo

Marcus Ericsson, Sauber C35, mit Cockpitschutz Halo

Jolyon Palmer, Renault Sport F1 Team RS16, mit Cockpitschutz Halo

Kimi Räikkönen, Ferrari SF16-H mit dem Halo-Cockpitschutz

Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR11 mit Halo-Cockpitschutz

Sebastian Vettel, Ferrari SF16-H mit Halo-Cockpitschutz

Charlie Whiting, FIA-Rennleiter

Sebastian Vettel, Ferrari SF70H, mit Cockpitschutz Shield

Sebastian Vettel, Ferrari SF70H, mit Cockpitschutz Shield

Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR11 mit Halo-Cockpitschutz

Laut Whiting wird die finale Version des Halo anders aussehen als der bisher getestete Cockpitschutz. Aufgrund der Regeln können die Teams aerodynamische Anpassungen am Halo vornehmen, sodass der Schutz in der kommenden Saison deutlich attraktiver aussehen soll.

"Die Teams haben noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um die Ästhetik von Halo zu verbessern", sagte Whiting. "Bisher haben wir nur die rohen Designs gesehen. Als Williams einen weißen Halo angebracht hatte, sah das Auto sofort besser aus. Da wird mir jeder zustimmen."

"Die Fans werden sich daran gewöhnen. Zurzeit gibt es noch etwas Widerstand. Es wird sicherlich viele verschiedene Designs geben, daher wird es nicht so schlimm aussehen wie erwartet."

Der Cockpitschutz darf von den Teams verkleidet werden, um die Nachteile in Sachen Aerodynamik auszugleichen.

"Wir haben die nicht verkleidete, rohe Fassung von Halo gesehen. Wir sollten daher abwarten, mit welchen Designs die Teams aufwarten werden. Sie werden die zusätzliche Freiheit sicher ausnutzen, auch wenn es nur aus aerodynamischen Gründen geschieht. Ich denke, dass Halo besser aussehen wird."

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"Sie haben die Standardversion von Halo genutzt, der von einem einziger Hersteller produziert wird. Am oberen Bereich dürfen Teams nicht-strukturelle Verkleidungen anbringen. Sie dürfen aber maximal 20 Millimeter dicker als die eigentliche Struktur sein. Das ist keine enge Restriktion. Wie weit sie die Cockpitöffnung verengen dürfen, wird ebenfalls limitiert."

"20 Millimeter bieten viel Spielraum. Sie können tun, was immer sie wollen, um die Nachteile in der Aerodynamik auszugleichen. Es geht darum, den Luftfluss zu beeinflussen."

Whiting sagte zudem, die Teams könnten die zusätzliche Fläche für weitere Sponsorenlogos nutzen. Er fügte hinzu: "Ich sehe keinen Grund, warum es nicht möglich sein sollte. Es ist ihr Platz und sie können ihn nutzen, wie sie wollen."

Laut der FIA wurde Shield bei der Entscheidung nicht berücksichtigt, weil es bestimmte Tests nicht bestanden hat. Das negative Feedback von Sebastian Vettel sei hingegen kein Grund gewesen. Im Gegensatz zu Halo hat Shield einen Aufschlag eines Rads bei 225 Kilometern pro Stunde nicht ausgehalten.

FIA-Sicherheitsdirektor Laurent Mekies sagte: "Wir hatten in Silverstone am Freitagabend ein intensives Treffen. Es war die 1. Version von Shield, die jemals produziert wurde. Sebastian wurde durch den Cockpitschutz in seiner Sicht eingeschränkt. Wir haben viele Hinweise gesammelt, warum das der Fall war. Es wäre technisch nicht unmöglich gewesen, das Problem zu lösen."

"Der Knackpunkt ist jedoch, dass Halo mehr Schutz als Shield bietet. Shield hat den Reifen-Crashtest nicht bestanden. Zudem birgt das System andere Schwierigkeiten wie Regen, Dreck und andere Dinge. Daran müssen wir erst arbeiten, damit wir eines Tages gut genug sind, um unser Ziel zu erreichen."

"Das Feedback von Sebastian hatte keinen Einfluss. Wir haben beim 1. Einsatz auf der Strecke Probleme erwartet. Wir wussten, dass wir weiter an Shield hätten arbeiten müssen. Das war bei anderen Systemen nicht anders. Jedoch war die Sicherheit nicht so hoch, wie wir erwartet haben."

Mekies hat jedoch nicht ausgeschlossen, Halo zu ersetzen, wenn ein anderer, besserer Cockpitschutz alle Test bestehen würde.

Bildergalerie: Alle Fotos von Halo in der Formel 1

"Wir haben so viel Zeit in die Entwicklung von Shield gesteckt, um ein besser integriertes System zu produzieren. Jedoch sind die Nachteile im Vergleich zu Halo einfach zu groß. Es ist jedoch nicht unmöglich, dass wir einen Meilenstein erreichen und ein anderes System Halo ablöst, wenn es mehr Sicherheit bietet und besser aussieht."

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