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2018 wieder 4 Franzosen in der Formel 1

Durch Pierre Gaslys Premiere sieht es 2018 nach 4 Franzosen in der Formel 1 aus: Doch welche Nation hält eigentlich den Rekord an Piloten, die gleichzeitig starteten?

Pierre Gasly, Red Bull Racing RB13
Pierre Gasly, Scuderia Toro Rosso
Pierre Gasly, Red Bull Racing RB13
Pierre Gasly, Red Bull Racing RB13
Esteban Ocon, Sahara Force India F1 VJM10
Esteban Ocon, Sahara Force India VJM10
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17
Charles Leclerc, Sauber
Charles Leclerc, PREMA Powerteam, Jordan King, MP Motorsport

Beim Grand Prix von Malaysia feierte Gasly seine Formel-1-Premiere bei Toro Rosso. Da sich der französische Red-Bull-Junior durch den Abgang von Carlos Sainz Jr. zu Renault auch Chancen ausrechnen darf, seinen Platz 2018 zu behalten, könnten in der kommenden Saison mit Gasly, Haas-Pilot Romain Grosjean, Force-India-Pilot Esteban Ocon und Formel-2-Champion Charles Leclerc, der bei Sauber gute Chancen hat, gleich 4 Franzosen am Start sein.

"Das wäre toll für meine Landsleute, zumal auch der Frankreich-Grand-Prix ein Comeback feiern wird", freut sich Gasly, der dies als "große Gelegenheit für uns französische Fahrer" sieht. Kein Wunder, denn seit dem Aus für das Rennen in Magny Cours im Jahr 2008 lief es für die Nation, in der 1906 in Le Mans der 1. Grand Prix der Geschichte ausgetragen.

Teilweise hatte man überhaupt keinen Fahrer in der Formel 1 - und wenn doch, dann siedelten sie sich meist eher im Mittelfeld an. Mit Mercedes-Schützling Ocon, der langfristig sogar bei den Silberpfeilen im Rennen um ein Cockpit ist, und den vielversprechenden Ferrari-Youngster Leclerc könnten nun aber wieder bessere Zeiten anbrechen.

Interessant ist, dass sich die aktuelle französische Fahrergeneration gut kennt. "2005 fuhr ich bei den Mini-Karts gegen Esteban und Charles", erzählt Gasly. "Die Vorstellung, dass wir uns nun alle in der Formel 1 treffen und wieder gegeneinander antreten, ist schon speziell. In Anbetracht der Rückkehr des Grands Prix ist es gut, wenn viele Franzosen in der Formel 1 sind - vor allem 2018."

Bildergalerie: Pierre Gaslys Motorsport-Saison 2017

Erinnerungen an die 1970er und 1980er-Jahre werden wach, als durch die Förderung in der von Mineralölkonzern elf gesponserten Winfield-Rennfahrerschule mit Sitz in Magny Cours klingende Namen wie Rene Arnoux, Alain Prost, Patrick Depailler, Patrick Tambay oder Didier Pironi zahlreiche Top-Piloten aus der "Grande Nation" in die Formel 1 strömten.

Doch es waren nicht die Franzosen, die den Rekord an Grand-Prix-Teilnehmern bei einem Rennen aufgestellt haben. Die Antwort finden Sie in unserer Fotostrecke, in der wir der Frage auf den Grund gegangen sind, welche Nationen in der Geschichte der Formel 1 die meisten Piloten pro Rennen im Einsatz hatten.

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