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Formel 1
Felipe Massa: Williams-Ingenieure wollen mich für F1-Saison 2018 behalten
Kampfansage des Brasilianers vor der Entscheidung über seine Zukunft: Er sei der Wunschkandidat der Leute, die sich auskennen. Ein Job als Testfahrer in der Formel 1 ist ausgeschlossen.
Dominik Sharaf Dieter Rencken
Bearbeitet: 03.10.2017, 21:08
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Felipe Massa glaubt an eine Fortsetzung seiner Formel-1-Karriere beim Williams-Rennstall. Wie der Brasilianer am Rande des Malaysia-Grand-Prix erklärt, sei er der Wunschkandidat des technischen Personals.
"Ich habe diejenigen Leute im Team, die etwas vom Motorsport verstehen, auf meiner Seite", sagt er - ohne damit zwischen den Zeilen ausdrücken zu wollen, dass das Management die zwei übrigen 2018er-Kandidaten Paul di Resta und Robert Kubica bevorzugen würde.
- Williams 2018: Noch drei Fahrer dürfen sich Hoffnungen machen
Dennoch macht das Gerücht die Runde, dass Massa beim de facto als Teamchef agierenden Paddy Lowe nicht die erste Wahl wäre. Der 36-Jährige weiß jedoch, dass er ihn und Claire Williams von sich wird überzeugen müssen: "Es sind nicht die Ingenieure, die entscheiden", räumt Massa ein, bekennt jedoch: "Ich verhandele. Das Team kennt meinen Standpunkt: Ich will noch ein Jahr bleiben."
Nach seinem erzwungenen und wieder rückgängig gemachten Rücktritt 2015 lodere in ihm wieder das Feuer, auch wenn der elfte Rang in der WM-Gesamtwertung diesen Eindruck nicht unbedingt nahelegt: "Ich weiß, was ich leisten kann und bin komplett motiviert", scharrt Massa mit den Hufen.
Eine Zitterpartie um einen neuen Vertrag, wie er sie in seiner Laufbahn öfters erlebte, will Massa nicht mitmachen: "Ich warte nicht bis Dezember", fordert er eine zügige Entscheidung, optimalerweise schon vor dem Heimspiel in Brasilien Mitte November, wo es vor Jahresfrist einen emotionalen Abschied gab. "Es gibt keine Deadline, aber ich hoffe auf die nächsten Wochen."
Bildergalerie: Felipe Massa in Sepang
Sich mit einem Job als Edelreservist und Tester abspeisen zu lassen hat er nicht vor: "Ich war immer Vollprofi. Da beende ich meine Karriere so wie ich sie angefangen habe." Und wenn es mit dem Williams-Cockpit nicht klappt, wird Massa wohl auch nicht depressiv: "Ich bin sehr entspannt, wenn ich daran denke, dass ich auch eine andere Perspektive für mein Leben finden kann."
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