Neuer Tiefpunkt bei McLaren: Alonso in Baku um 40 Plätze strafversetzt

Die technischen Probleme bei McLaren in der Formel-1-Saison 2017 halten auch beim Grand Prix von Aserbaidschan in Baku an: Fernando Alonso wird in der Startaufstellung um 40 Positionen zurückversetzt.

Neuer Tiefpunkt bei McLaren: Alonso in Baku um 40 Plätze strafversetzt
Fernando Alonso, McLaren MCL32
McLaren, Boxenausrüstung
Fernando Alonso, McLaren MCL32
Defekt: Fernando Alonso, McLaren
Auto von Fernando Alonso, McLaren MCL32

Dass es Strafen geben würde, war bereits vor dem Rennwochenende klar gewesen. Denn Honda hatte sich für den Einsatz von modifizierten Antriebskomponenten entschieden. Am Auto von Alonso wurden eine neue MGU-H-Einheit sowie ein neuer Turbolader verbaut.

Zudem hat Alonso im Freitagstraining eine Ausbaustufe des Verbrennungsmotors genutzt. Doch Honda hat dieses Triebwerk wieder ausgebaut und eine ältere Version installiert. Das hat weitere Strafen ausgelöst.

Alonso nutzt demnach in Baku bereits seinen 5. Verbrennungsmotor und erhält zudem noch einmal eine neue MGU-H-Einheit und einen neuen Turbolader plus eine neue MGU-K-Einheit.

Aus den ursprünglich 15 Positionen, die er in der Startaufstellung verliert, wurden so 40 Positionen.

Alonsos McLaren-Teamkollege Stoffel Vandoorne erwischt es ebenfalls: Auch ihm blühte von Anfang an eine Rückversetzung um 15 Positionen. Eine neue MGU-H-Einheit und ein neuer Turbolader an seinem Fahrzeug kosten ihn jedoch weitere 15 Positionen.

Insgesamt werden die McLaren-Piloten in der Startaufstellung von Baku also um 70 (!) Positionen strafversetzt.

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