Nach Vorfall beim F1-Rennen in Baku: Mercedes verändert Kopfstütze

Mercedes hat den Schließmechanismus der Kopfstütze des F1-Boliden verändert, damit das Problem, das beim Grand Prix in Baku auftrat, sich nicht wiederholt.

Lewis Hamilton war auf gutem Wege, das F1-Rennen in Baku zu gewinnen, als er an die Box musste, um seine Kopfstütze ordnungsgemäß zu befestigen.

Wegen des Vorfalls verlor der Brite viele Plätze und fiel sogar hinter Sebastian Vettel zurück, der eine 10-Sekunden-Strafe abgesessen hatte.

Mercedes hat in seinem Werk den Grund für die lose Kopfstütze ermittelt. Einige Noppen, die die Stütze am hinteren Teil befestigen, sollen die Ursache für das Problem gewesen sein.

Laut Teamchef Toto Wolff sei das Problem zum 1. Mal aufgetreten. Jedoch seien die oben genannten Noppen kürzer als bei der Konkurrenz.

"Ich habe von solchen Schwierigkeiten vorher noch nie gehört", sagte er. "Die Noppen, die hinten in den Löchern stecken, sind nicht sehr groß."

Um eine solche Situation in der Zukunft zu verhindern, hat Mercedes sich dazu entschieden, die Noppen zu verändern. Dazu wurde ein Sicherheitsverschluss montiert, der das Lösen der Kopfstütze verhindern soll.

Laut Mercedes sei kein Individuum für die Schwierigkeiten mit der Kopfstütze verantwortlich. Deshalb war Wolff auf die Frage von Sky-Reporter Ted Kravitz erbost.

Bildergalerie: Lewis Hamilton in Baku

Wolff sagte gegenüber Sky: "Ich werde niemanden dafür verantwortlich machen. Ich lassen auch nicht zu, dass du jemanden ins Visier nimmst. Das Team hat 3 Weltmeisterschaften gewonnen, weshalb ich auf niemanden mit dem Finger zeigen werde."

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Rennserien Formel 1
Veranstaltung Baku
Rennstrecke Baku City Circuit
Fahrer Lewis Hamilton
Teams Mercedes
Artikelsorte News
Tags baku, f1, formel 1, kopfstütze, lewis hamilton, mercedes