F1 2018 in Aserbaidschan: Verschiebung des Grand Prix soll einmalig bleiben

Die Organisatoren des Grand Prix von Aserbaidschan zeigen sich damit zufrieden, dass ihr Rennen in der Formel-1-Saison 2018 in den April verlegt wird, möchten ab 2019 aber wieder den angestammten Termin im Juni nutzen.

F1 2018 in Aserbaidschan: Verschiebung des Grand Prix soll einmalig bleiben
Daniil Kvyat, Scuderia Toro Rosso STR12
Sergio Perez, Sahara Force India VJM10, Esteban Ocon, Sahara Force India VJM10
Renn-Action
Fans am Podium
Pierre Wache, Red Bull Racing, Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1, Daniel Ricciardo, Red Bull Racing,
Daniel Ricciardo, Red Bull Racing RB13
Feuerwerk
Unterhaltung in der Startaufstellung

Der Promoter des Rennens in Baku, Arif Rahimov, hatte jedoch bei der Leitung der Formel 1 die Verschiebung des Grand Prix 2018 erbeten. Der Platz, der während des Rennwochenendes das Fahrerlager bildet, wird zum üblichen Zeitpunkt durch ein anderes Großereignis belegt.

Das Rennen wurde deshalb auf den 29. April 2018, das eigentliche Datum des Grand Prix von Russland verschoben. Sochi wiederum ist auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr gerutscht, wenn die Stadt am Schwarzen Meer ihre Aufgaben im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft erfüllt hat.

"Wir haben um einen früheren Termin gebeten", sagte Rahimov gegenüber Motorsport.com. "Der Platz soll im kommenden Juni für eine Parade im Rahmen einer Feier zum 100-Jährigen Jubiläum unseres Landes genutzt werden. Ab Juli ist die europäische Saison zu dicht gepackt, als dass wir dort hineinrutschen könnten."

"Im Jahr 2019 würden wir gerne wieder zurück in den Juni gehen. Wir sind mit diesem Termin an sich zufrieden, denn er funktioniert wirklich gut. Es ist mehr oder weniger das beste Wetter, das wir uns wünschen können: In der Sonne ist es heiß, aber im Schatten angenehm."

"Ende April können die Temperaturen auf 14 bis 15 Grad Celsius sinken. Es ist nicht besonders kalt, aber es ist auch kein T-Shirt-Wetter."

Rahimov glaubt nicht, dass sich die Terminverschiebung in den April negativ auf das Zuschauerinteresse auswirkt. In diesem Jahr waren 30 Prozent mehr Zuschauer zum Rennen gekommen als bei der 1. Ausrichtung des Laufs in Baku. Besonders ausländische Zuschauer hatten demnach die Reise in das vorderasiatische Land angetreten.

"Solange wir die Unterhaltung garantieren können und alles glatt geht, glaube ich nicht, dass die Verschiebung unsere Zuschauerzahlen beeinflussen wird. Dieses Jahr haben sie ein wenig zugenommen."

Obwohl die Veranstalter klar gemacht haben, dass sie 2019 gerne wieder zum ursprünglichen Termin im Juni zurückkehren wollen, weiß Rahimov, dass dies nicht einfach werden wird. Das Rennen muss sich sinnvoll in einen größeren Reiseplan einfügen, was auch dem Promoter bewusst ist.

"Man weiß nie, vielleicht dehnen sie den Kalender bis Anfang März aus oder Ähnliches. Unter den aktuellen Bedingungen ist es schwierig abzusehen."

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